Brüel : Kinder basteln, pflanzen, reimen...

In das Hochbeet auf dem Schulhof pflanzten die Mädchen und Jungen 95 bunte Hornveilchen.  Fotos: Roswitha Spöhr
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In das Hochbeet auf dem Schulhof pflanzten die Mädchen und Jungen 95 bunte Hornveilchen. Fotos: Roswitha Spöhr

Brüeler Grundschüler feierten ein Frühlingsfest unter dem Thema: „Was summt denn da?! - Biene und Co.“.

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27. März 2015, 23:48 Uhr

Viele Stationen gab es gestern für die Erst- bis Viertklässler der Brüeler Grundschule auf ihrem Frühlingsfest unter dem Motto „Was summt denn da?! - Biene und Co.“. „Mit dem ,Stationenlernen’ haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Silke Aselmeyer, stellvertretende Schulleiterin. In der Woche zuvor konnte sich jeder ein Angebot auswählen, wobei das Alter der Kinder keine Rolle spielte. Und so bastelten, pflanzten, turnten oder backten gestern Mädchen und Jungen quer durch die Klassenstufen gemeinsam – mit viel Spaß. Eine Gruppe stattete zudem der Imkerin Rita Klammer einen Besuch ab.

Jonas Dombrowa aus der vierten Klasse hatte sich das Projekt „Insektenhotels bauen“ ausgesucht. „Weil es etwas mit der Natur zu tun hat. Es werden immer mehr Häuser gebaut, oftmals müssen Tiere sich dann andere Plätze suchen“, begründet der Zehnjährige. Das kleine Insektenhotel – das jeder mit nach Hause nehmen durfte – will er in die Nähe des Kirschbaums hängen. „Das Material kommt übrigens aus unserem Schulgarten“, sagt Silke Aselmeyer.

Nele Jolitz liebt es, kreativ zu sein. Die Drittklässlerin hatte sich fürs „Bienenbasteln“ eingetragen. „Das macht mir Spaß. Die Holzbiene stelle ich vielleicht in Mamas Zimmer“, so die Neunjährige. Maya Krause, auch aus der dritten Klasse, will ihre Oma mit der Holzbiene zu Ostern überraschen. „Frühlingsprojekte haben wir schon des Öfteren gehabt. Wir waren mit der Klasse auch schon bei Frau Klammer, um etwas über Bienen zu erfahren und zu Weihnachten war sie bei uns und hat mit den Kindern gebastelt“, sagt Lehrerin Annette Löwe.

Einen Klassenraum weiter, in der „Geschichtenwerkstatt zum Frühling“ waren Kinder beim Kleben, Schreiben und Rätseln. Wie Lene Köpcke. Die Viertklässlerin mag Geschichten und wenn im Unterricht kleine geschrieben werden sollen, ist sie sofort dabei, erzählt die Zehnjährige. Die Puzzleteile, auf denen immer etwas zur Biene zu lesen war, wurden am Ende zu einer Wabe zusammengesetzt.

Was wäre der Frühling ohne blühende Pflanzen? Das dachten sich auch die Mädchen und Jungen um Ines Hermann, die die Schule u. a. bei der Durchführung von Arbeitsgemeinschaften unterstützt. 95 Hornveilchen, die Hälfte davon gesponsert, pflanzten die Kinder in das Hochbeet auf dem Schulhof. „Osterglocken, Schneeglöckchen, Tulpen, Krokusse und Hornveilchen mag ich gerne. Die gibt es auch bei uns im Garten“, freute sich Mathilde Suhr. Und während das Hochbeet langsam bunter wurde, kühlte in der Küche der Bienenstich aus, den die Gruppe zuvor gebacken hatte.

Auch an der Station, die Schulsozialarbeiterin Martina Herrmann betreute, wurde gebacken und gebastelt. Für Letzteres hatte sie sich aus dem Phantechnikum in Wismar Ideenvorlagen für einen Bienensummer mitgebracht. Und die gebackenen „Bienenblumen“ waren zum Naschen für die „fleißigen Bienen. Die Zutaten und die Backformen habe ich von der Mutti eines Schülers bekommen, die in der Bäckerei Schulz arbeitet“, freut sich Herrmann. Auch sie ist begeistert von dem altersübergreifenden Zusammenarbeiten der Kinder beim Stationsbetrieb. „Sie ergänzen und helfen sich untereinander. Das ist richtig schön“, meint sie.  

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