Sternberg : Kein Ausverkauf im Heimatmuseum

Das Haus, das 1747 errichtet wurde und das Heimatmuseum beherbergt, muss von Grund auf saniert werden.
Das Haus, das 1747 errichtet wurde und das Heimatmuseum beherbergt, muss von Grund auf saniert werden.

Im Heimatmuseum gibt es keinen Ausverkauf. Der Platz ist begrenzt, es wird eine Entsammlung geben.

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07. September 2017, 05:00 Uhr

Sie habe einen Herzenswunsch an ihrem Geburtstag, sagt Antje Pöhls, als sie an ihrem Ehrentag in der Redaktion anruft. „Ich wünsche mir, dass der Ausverkauf des Sternberger Heimatmuseums gestoppt wird und orts- und fachkundige Menschen darüber diskutieren, wie mit dem Bestand umgegangen wird.“ Es seien in der Öffentlichkeit Aussagen wie „Trödelmarkt“ und dass das Museum „entrümpelt“ werde, gefallen. Das tue ihr weh.

„Wir machen keinen Ausverkauf und entrümpeln auch nicht“, weist Sternbergs Bürgermeister Armin Taubenheim dies strikt zurück. Manche würden in die gute Absicht, „eine Entsammlung des Heimatmuseums“ durchzuführen, Begriffe wie Ausverkauf oder Trödelmarkt hinein interpretieren. „Das soll es auf keinen Fall sein und ist es auch nicht“, betont er.

Auf Beschluss der Stadtvertretung von Dezember 2016 wurde am 4. April eine Kommission gebildet, die sich mit der Thematik beschäftigt. Ihr gehören Martin Bouvier, Tom Claus, Heidrun Peter, Petra Rauchfuß, Jürgen Materlik, Helmut Carda und Antje Kühl an. Er denke, so Taubenheim, „dass wir uns ernsthaft Gedanken gemacht haben, um die nötige Fachkompetenz zu haben. Die ist notwendig, um Entscheidungen zu treffen, was aus diesem Museum entnommen werden kann“.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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