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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 23:12 Uhr

Keez : Keez könnte das neue Zuhause werden

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

SVZ im Gespräch mit Monika Göppinger aus Franken über ihre Pläne und ihr Verständnis vom Leben im ländlichen Raum.

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2014 | 16:53 Uhr

Monika und Ernst Göppinger aus Hallerndorf in Bayern wollen in Keez eine größere Summe von mehreren hundertausend Euro investieren. Für ihr Projekt „FEWO Keezer See“ liegt die Baugenehmigung vor. Nun ist der 56 Einwohner zählende Ort durch ein geplantes landwirtschaftliches Großvorhaben in die Schlagzeilen gekommen. Redakteurin Roswitha Spöhr sprach mit Investorin Monika Göppinger über ihre Pläne und ihr Verständnis vom Leben im ländlichen Raum.

Frau Göppinger, wann bauen Sie in Keez?
Monika Göppinger: Wir stehen quasi „in den Startlöchern“. Zur Zeit sind wir dabei, unser jetziges Pferdeobjekt zu verkaufen. Danach wollten wir eigentlich unmittelbar anfangen zu bauen. Unsere Vorfreude ist jedoch getrübt, weil derzeit in und um Keez eine große Unruhe herrscht, was genau aus der jetzigen Rinderanlage bzw. deren Neubau am Ortsrand wird.
Nach unseren Informationen und Recherchen plant die Familie Pon, welche über die Koepon Holding als weltweit zweitgrößter Rinderzüchter agiert, eine Verlagerung der Rinderanlage und deren Ausbau um ein Vielfaches auf bis zu 3000 Tieren. Für uns ist es schwer nachzuvollziehen, wie eine Familie, die in MV als Investor bekannt ist, einen renommierten Namen hat und gleichzeitig, wie erwähnt „zu den Profis unter den Rinderzüchtern zählt“, nicht in der Lage ist, den betroffenen Bürgern ein professionelles Gesamtkonzept vorzulegen. Aus unserer Sicht sollten die sich daraus ergebenden Fragen mit der erforderlichen Dialogkompetenz abgearbeitet werden. Wie ich weiß, „ticken“ Menschen, die im ländlichen Raum leben wollen, etwas anders, egal ob in Bayern oder anderswo.

Wie ticken diese Menschen?

Ganz allgemein sind diese Menschen stark verwurzelt mit ihrer Heimat, teilweise wollen sie nicht in Urlaub fahren, weil die eigene Landschaft so schön ist.
Ticken steht für Empathie – Einfühlungsvermögen. Der Zusammenhalt ist stärker, weil man im Alltag aufeinander angewiesen ist. Ich habe beruflich Projekte im ländlichen Raum für und mit den Menschen geplant, die dort leben, mit Freunden, Nachbarn. Fragen und Probleme, die entstehen könnten, flossen in die Vorbereitung mit ein. Dies haben wir vor unserem Grundstückskauf genau so gemacht. Unsere direkten Nachbarn gefragt und konkret alles was wir vorhaben, auf den Tisch gelegt.
Das gesamte Interview lesen Sie in der Montagsausgabe der SVZ und im Epaper.





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