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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 10:42 Uhr

Witzin : Kartoffelpuffer und Musik für Gäste

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

In Witzin wird an 15 Stationen zum „lebendigen Adventskalender“ eingeladen .

Ein großer, mit dicken roten Kerzen bestückter Adventskranz leuchtete in der Dunkelheit vor dem Haus von Roswitha und Heiner Grabbert an der Güstrower Chaussee in Witzin. Sie hatten am Donnerstagabend zum lebendigen Adventskalender auf ihren Hof eingeladen. Für die 50 Gäste hatten sie sich etwas Schönes einfallen lassen: Das Garagentor öffnete sich und drei Musiker, Hildegard Kathke, Sebastian und Hans Hüller, spielten auf der Gitarre „Alle Jahre wieder“ und alle sangen mit. Auf dem Hofe war eine kleine Feuerschale angezündet, warme Getränke standen auf dem Tisch. Bunte Lichter und Plastiken leuchteten. Heiner Grabbert hatte sich an die große Bratpfanne gestellt und backte Kartoffelpuffer. „Den transportablen Herd und die Pfanne haben wir uns über die Dörpschaft angeschafft und ich habe es mir ausgeliehen. Es ist schön, wenn die Leute kommen zum Plaudern, Essen und Trinken in dieser dunklen Jahreszeit“, erzählte der 64-Jährige und hatte alle Hände voll zu tun, die Puffer zu wenden und auszugeben. Nachbarin Hannelore Renner spendierte den Apfelpunsch dazu.

Währenddessen zeigte Roswitha Grabbert einen Diafilm über Teddy Tab und erzählte die Geschichte dazu. Sie arbeitete als Erzieherin im Kindergarten. Trickfilme von Hase und Wolf und Freund Blase gab es im Anschluss. Die Kinder sahen gespannt auf die Leinwand und verspeisten das Pfannengebäck dazu.

Auch den Erwachsenen schmeckte die Abendmahlzeit. In den Gartenstühlen machten sie es sich bequem und sahen den Trickfilmen, noch bekannt aus DDR-Zeiten, zu. „Ich bin eingeladen worden und finde es eine schöne Idee. Ich kenne die meisten Einwohner aus dem Ort und bin als Nachbarin gerne hergekommen“, sagte Ingrid Schewe. Die Seniorin hatte sich neben Rita Rosenfeldt und Rida Ahrens gesellt zum Plaudern und Schauen. „Das ist eine einmalige Idee. Ich hatte keine Vorstellung, wie so etwas vor sich gehen sollte und bin überrascht. Das ist doch ein netter Höhepunkt in der Weihnachtszeit“, fand Gert Margenfeld. Eine super Idee, fand auch Beatrice Gulbis, die das dritte Mal mit ihrer Familie einen Kalender- Gastgeber besuchte.

„Wir hatten am 2. Dezember unsere Pforten geöffnet und hoffen, dass der lebendige Adventskalender bei uns zur Tradition wird“, sagte Christa Kröplin. 15 Stationen werden in Witzin angeboten bis zum 24. Dezember. Von Station zu Station wird ein Laternenlicht weitergereicht. Für den kommenden Tag nahm es Willfried Thomä mit. Er bot am Freitag mit seiner Familie Backwerk aus dem Steinbackofen an.

„Ich hatte die Idee mit dem lebendigen Adventskalender in Brüel erlebt und sie hierher in unsere Dorfgemeinschaft getragen. Wir haben angefragt, wer mitmachen möchte und Flyer verteilt mit den feststehenden Terminen. Die Idee fand Zustimmung und Begeisterung“, erzählte Helga Birkholz. Ihre Familie wird am 16. Dezember Gastgeber sein.

 





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