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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 01:52 Uhr

Dabel : Karnevalisten sind heimgekehrt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

KCD endlich wieder in Dabel: Erste Veranstaltung im Haus Wildrose . Jahre des Durchhaltens ohne festen Platz im Heimatort sind vorbei

„Endlich wieder in Dabel. Endlich wieder zu Hause. Endlich wieder mit alten Gesichtern, die wir lange nicht gesehen haben.“ Torsten Edlich macht keinen Hehl aus seiner Freude, die Veranstaltungssaison mit dem Karneval zur Kaffeezeit in diesem Jahr in Dabel eröffnen zu können.

Zum ersten Mal feierte der Karneval im Haus Wildrose, dem Festsaal von Unternehmerfamilie Brandt, der im vergangenem Jahr eingeweiht wurde (SVZ berichtete). Vielen Vereinsmitgliedern und Gästen sprach er mit seinen Worten aus der Seele.

Auch Präsident Manfred Schliehe eröffnete seine Rede mit der Erinnerung an viele Jahre des Durchhaltens ohne festen Platz im Heimatort: „Wir hoffen, euch gefällt der neue Kulturpalast“, sagte er und spielte damit auf seine Überzeugung an, dass das Hobby der Narren ein Grundstein der Kultur und Jugendarbeit im Ort sei.

Nostalgisch war auch das Programm der Narren. Präsident Manfred Schliehe gab Florian Silbereisen und führte durch das Frühlingsfest der Volksmusik oder auch das Winterfest, so genau wusste sein „Alter Ego“ es selbst nicht. Achim Menzel, das Duo Hauff und Henkler und das Fernsehballett waren seine Gäste.

Für schallendes Gelächter sorgte Volker Schliehe als Bundeskanzlerin mit persönlichem Ozonloch und als Bürgermeister Herbert Rode, der wieder einmal nicht zu Wort kam. Auch ein Bauchredner mit seiner Puppe – Tilo Adjinski und Tosten Edlich – waren Gäste beim Moderator, der in erster Linie sich selbst feierte. Einige der vielen herzhaften Lacher waren manchmal auch den kleinen Patzern im Programm geschuldet. Die Generalprobe hatte einen Abend zuvor statt gefunden.

Das freundliche Gesicht an der KCD-Kasse und langjährige Mitglied im Verein Magret Lüth hatte da zum ersten Mal alles gesehen und war begeistert. Sie erklärte: „Die Gruppen üben für sich und bei der Probe kommt dann alles zusammen. Dann sehen auch wir vom Verein vieles zum ersten Mal.“

 

Den ganzen Beitrag finden Sie in der Tageszeitung und auf ePaper.


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