Im Dauereinsatz : Kameraden halfen, Dächer abzudichten

Aufräumen durch die Straßenmeisterei gestern an der B 104 bei Thurow.
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Aufräumen durch die Straßenmeisterei gestern an der B 104 bei Thurow.

Immer wieder ertönten an diesem Abend und in der Nacht die Sirenen

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06. Mai 2015, 17:12 Uhr

„Wir waren alle im Gerätehaus. Wir hatten unseren Dienstabend“, sagt der Brüeler Wehrführer Torsten Reiher. So erlebten die Kameraden unmittelbar mit, was sich da über ihrer Stadt zusammen braute. Immer wieder ertönten an diesem Abend und in der Nacht die Sirenen – die letzte Alarmierung für die Brüeler gab es gestern um 0.44 Uhr. Da musste noch ein Baum in der Bahnhofstraße von der Fahrbahn geräumt werden.

Die Kameraden hatten sich in drei Trupps eingeteilt, waren in Thurow, auf der B 104, in Keez und vor allem in Brüel im Einsatz, um Bäume zu beseitigen, bei Aufräumungsarbeiten zu helfen oder dabei, mittels Planen die beschädigten Dächer abzudichten. „Nando Sulkowski, der beim Baustoffhandel Schlichting arbeitet, hat Abdeckplanen zur Verfügung gestellt und uns unterstützt“, sagt Reiher.

Hilfe in Brüel gab es auch von der Sternberger Feuerwehr. „Wo es Notsituationen gegeben hat und wir Leuten helfen konnten, da haben wir geholfen“, spricht Eckardt Meyer, Sternberger Wehrführer und Leiter des Sternberger Bürgeramtes, für alle Kameraden. Denn auch die freiwilligen Feuerwehren Gustävel, Wendorf und Zahrensdorf fuhren Einsätze.

„Holdorf, Keez, Thurow, Brüel, Penzin, Klein Görnow“, zählt Meyer Bereiche auf, durch die der Weg des zerstörerischen Tornados in unserer Region geführt hatte.

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