zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 15:27 Uhr

Im Dauereinsatz : Kameraden halfen, Dächer abzudichten

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Immer wieder ertönten an diesem Abend und in der Nacht die Sirenen

von
erstellt am 06.Mai.2015 | 17:12 Uhr

„Wir waren alle im Gerätehaus. Wir hatten unseren Dienstabend“, sagt der Brüeler Wehrführer Torsten Reiher. So erlebten die Kameraden unmittelbar mit, was sich da über ihrer Stadt zusammen braute. Immer wieder ertönten an diesem Abend und in der Nacht die Sirenen – die letzte Alarmierung für die Brüeler gab es gestern um 0.44 Uhr. Da musste noch ein Baum in der Bahnhofstraße von der Fahrbahn geräumt werden.

Die Kameraden hatten sich in drei Trupps eingeteilt, waren in Thurow, auf der B 104, in Keez und vor allem in Brüel im Einsatz, um Bäume zu beseitigen, bei Aufräumungsarbeiten zu helfen oder dabei, mittels Planen die beschädigten Dächer abzudichten. „Nando Sulkowski, der beim Baustoffhandel Schlichting arbeitet, hat Abdeckplanen zur Verfügung gestellt und uns unterstützt“, sagt Reiher.

Hilfe in Brüel gab es auch von der Sternberger Feuerwehr. „Wo es Notsituationen gegeben hat und wir Leuten helfen konnten, da haben wir geholfen“, spricht Eckardt Meyer, Sternberger Wehrführer und Leiter des Sternberger Bürgeramtes, für alle Kameraden. Denn auch die freiwilligen Feuerwehren Gustävel, Wendorf und Zahrensdorf fuhren Einsätze.

„Holdorf, Keez, Thurow, Brüel, Penzin, Klein Görnow“, zählt Meyer Bereiche auf, durch die der Weg des zerstörerischen Tornados in unserer Region geführt hatte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen