Tempzin : Jugend bereitet sich selbst ein Fest

Auf dem Klostergelände in Tempzin findet ab heute ein großes Sommerspektakel der Evangelischen Jugend Mecklenburgs statt.  Fotos: roswitha spöhr
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Auf dem Klostergelände in Tempzin findet ab heute ein großes Sommerspektakel der Evangelischen Jugend Mecklenburgs statt. Fotos: roswitha spöhr

Heute beginnt Sommerspektakel der Evangelischen Jugend Mecklenburgs in Tempzin.

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02. Juli 2015, 22:32 Uhr

Die Bühne ist aufgebaut, die Sanitäreinrichtungen stehen. Auf dem Klostergelände in Tempzin werden ab heute an die 300 Jugendliche zusammenkommen. Bis zum kommenden Sonntag findet hier das Sommerspektakel der Evangelischen Jugend Mecklenburgs statt mit Konzerten, Workshops, Gesprächen, Aktionen, Sport und Spiel.

„Wir haben einen besonderen Ort mit einer besonderen Atmosphäre gesucht. Wir waren viele Jahre in der Nähe von Güstrow mit dem Sommerspektakel“, sagt Martin Fritz von der Evangelischen Jugend Mecklenburgs. In Tempzin gebe es mit der Kirche, dem Warmhaus, dem Gutspächterhaus und den Wiesen ein fast geschlossenes Ensemble. „Im Mittelalter waren hier auch schon viele Leute“, verweist er auf die Geschichte des Klosters und mit Blick auf die Gegenwart: „Im Dorf haben wir Einwohner gefunden, die sich auf uns freuen“, sagt Fritz.


„Läuft...“: Mitmachen und Denkanstoß


„Läuft…“ heißt das Motto an den nächsten drei Tagen und es werde richtig gut laufen, weil es eine Mitmachveranstaltung sei. Über 20 Workshops werden von Jugendlichen für Jugendliche angeboten: Sport, Erlebnispädagogik, Möglichkeiten zum Gestalten und Experimentieren, Trommeln, Theater, Improvisationen und Sich-Verwöhnen-Lassen, das alles gehört zu dem farbigen Programm. Und natürlich wird es auf dem Klostergelände auch Gebete, eine Nacht der Lichter und weitere spirituelle Angebote geben.

„Läuft...“ will auch zum Nachdenken anregen mit Fragen einer zukunftsfähigen Lebensweise. In Workshops werde ausprobiert, wie man anders leben könne, ohne die natürlichen Ressourcen der Erde weiter hemmungslos auszubeuten. „Mit einem Workshop soll z.B. ein Upcycling-Modelabel der Evangelischen Jugend gegründet werden. Aus alten Klamotten wird neue moderne Mode – kleine Versuche, zukunftsfähiges Denken und
Handeln anzuregen“, so die Veranstalter.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.



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