Brüel : Jüngstes Anglerpaar mit bestem Fangergebnis am Roten See

Mit 2,52 Kilogramm kamen Kevin Riemer (16) und Marlon Danowski (11) auf das höchste Gewicht beim Paarangeln am Roten See.
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Mit 2,52 Kilogramm kamen Kevin Riemer (16) und Marlon Danowski (11) auf das höchste Gewicht beim Paarangeln am Roten See.

Beim traditionellen Paarangeln setzten sich Kevin Riemer und Marlon Danowski mit insgesamt 2,5 Kilogramm durch. Ein prächtiger Karpfen reichte für Cord Michniewski nicht.

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30. August 2016, 05:00 Uhr

In letzter Minute, bevor ein lauter Klingelton das Paarangeln des Brüeler Vereins „Roter See“ beendet, zieht Cord Michniewski einen prächtigen Karpfen aus dem Wasser. Mit 2,2 Kilogramm reicht der schon für eine gute Mahlzeit, allerdings nicht für den ersten Platz unter den acht Paaren, denn die Ausbeute zuvor war mehr als bescheiden. So behaupten sich Kevin Riemer (16) und Marlon Danowski (11), das jüngste Anglerpaar an diesem Tag. Ihre Fische, darunter zwei Blei jeweils mit rund 700 Gramm, bringen insgesamt 2,5 Kilogramm auf die Waage. Die haben sich von Mais oder Maden überlisten lassen. Wie die beiden Jungen sagen, gehen sie öfter gemeinsam zum Angeln. Das macht ihnen einfach Spaß.

Wolfgang Rambow bildet mit seinem Enkel Tom Trettin (14) ein Team, zum ersten Mal übrigens, obwohl beide schon längere Zeit dem Verein angehören. Beim 67-Jährige sind es Jahrzehnte, Tom wurde mit fünf Jahren Mitglied, wie er erzählt. Er habe bei seinem Onkel, der einen eigenen Teich mit Karpfen, Schleien und allerhand anderen Fischarten besitzt, Gefallen am Angeln gefunden. Ein 60 Zentimeter langer Hecht, den er im Teich an der Schulstraße gefangen hat, sei für ihn das bislang größte Erfolgserlebnis gewesen. Diesmal bleibt es für beide bei zwei Plieten. Macht auch nichts, für Wolfgang Rambow, der in Brüel aufgewachsen ist, zählt vor allem die Freude an der Natur, die das Angeln bietet. „Manchmal kommt noch der Hund mit. Der ist auch gern draußen“, sagt der Rentner.

Als sich René Döbel, der Gewässerwart des Vereins, noch mit der Waage abmüht, „für die unbedingt eine neue her muss“, wird an den
Tischen daneben schon munter geplaudert. Den größten Fang habe er herausgeholt, scherzt Mario Schütz, „einen Krautaal von 7,4 Kilogramm“. Das Gewicht habe er natürlich nur schätzen können, aber das Ding habe „richtig dagegen gehalten“. Mit dem Kraut im See haben auch andere Angler Bekanntschaft gemacht, wenn auch nicht solchen Riesenfang gelandet. Dann wird zum Abschluss des traditionellen Paarangelns gegrillt und noch eine Weile gemütlich zusammen gesessen.

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