zur Navigation springen

Jülchendorf : Jülchendorf: Buswartehaus bekommt neuen Anzug

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Organisationstruppe von Dorffesten ersetzt die alten Metall- und Plastikplatten durch schickes Holz.

Sonnabendmorgen hämmerte, bohrte und klopfte es an der Buswendeschleife in Jülchendorf. Hier gaben Männer des Dorfes dem alten Buswartehäuschen einen neuen Anzug. Unter Regie von Förster Rainer Wagner wurde die Verkleidung aus Metall- und Plastikplatten und die viel zu hohe Sitzbank entfernt. Das Fundament war im vergangenen Jahr teilweise überarbeitet worden.

„Wir nutzen nur das Metallgestell. Das Häuschen wird eine Holzkonstruktion. Für die Bohlen nehmen wir Fichte, für die Außenverkleidung Bretter aus Lärchenholz. Die haben schon ein halbes Jahr im Trockenen gelagert. Die Bank wird auf Sitzhöhe gebracht, damit Kinder und kleinere Leute auch sitzen können, ohne dass die Beine in der Luft baumeln. Das Dach wird nach vorn und hinten verlängert. Später werden wir vielleicht auch noch das Dach gestalten mit einer Begrünung. Die Holzbretter werden später mit Firnis oder Rapsöl behandelt. Dabei beziehen wir die Kinder mit ein. Sie bekommen einen Pinsel in die Hand und helfen. Schließlich sind sie diejenigen, die am meisten den Bus und das Wartehäuschen nutzen. Acht Kinder sind es, die hier jeden Morgen auf den Bus warten“, erzählt der Jülchendorfer Förster. Hans und Georg Weber, mit Spielkamerad Dorian Küchler, schauten dem Treiben zu. „Ich finde es gut, dass das hässliche Haus verschwindet“, sagte Georg (14).

Der Plan für das schönere Buswartehäuschen ist auf einer Versammlung der Jülchendorfer Jagdgenossenschaft entstanden und wurde von den Bewohnern bei Treffen auf dem Dorffest und Osterfeuer angesprochen. „Wir wollten 500 Euro spenden. Davon haben wir nun die Hölzer gekauft. Das Werkzeug brachte jeder selber mit. Wir sind die Organisationstruppe im Dorf, die auch die Dorffeste organisiert, die ich vor fünf Jahren ins Leben rief. Jeder brachte zum Wartehaus seine Ideen mit ein. Heute wollen wir den großen Teil fertig haben. Kleinigkeiten werden wir nach Feierabend erledigen. Die Männer schwitzten in der Sonne, maßen, prüften, sägten, bohrten, und auch Bürgermeister Bernd Knoll kam vorbei.

Zum Abend stand das Buswartehäuschen in seiner hölzernen Pracht. Zufrieden blickten Eckhard Preuß, Frank Wiechmann, Martin Siegert, Marcus Jarzinski, Egon Stöbe und Johann Weber auf ihr Werk.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen