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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

13. Dezember 2017 | 06:35 Uhr

Interview : Jubiläum – und dann ist Schluss

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

30. Langstreckenschwimmen der DLRG-Ortsgruppe Warin am Samstag ist das letzte / SVZ sprach mit Dietlind Schieweck über die Gründe.

von
erstellt am 30.Jul.2015 | 08:03 Uhr

Via Internetseite gab die DLRG Warin bekannt, dass das 30. Langstreckenschwimmen am kommenden Sonnabend im Großen Wariner See zugleich das letzte sein wird. Über die Gründe sprach SVZ-Redakteur mit der Wariner DLRG-Vorsitzenden Dietlind Schieweck.

Vor zwei Jahren hieß es: „Bis zum Jubiläum wolle man auf alle Fälle durchhalten.“ Jetzt steht das 30. und zugleich letzte Langstreckenschwimmen an. Was sind die Gründe?

Dietlind Schieweck: Es wird immer schwieriger, etwas mit dem Niveau, das wir uns vorstellen, auf die Beine zu stellen. Es ist ein kleiner Stamm, fünf, sechs Leute aus dem Vorstand, der regelmäßig dabei ist. Wir haben gesagt: Wir bündeln noch einmal alle Kräfte, führen die Sache zu einem guten Ende – und 30 ist doch eine gute Zahl!

Zur Absicherung des Langstreckenschwimmens benötigen wir die Hilfe anderer DLRG-Gruppen – aus Wismar, Rostock, Laage-Kronskamp und Greifswald. Die DLRG-Boote sind bei vielen Veranstaltungen im Einsatz. Erst in der Vorwoche konnten uns die Wismarer z. B. zusagen, dass sie mit einem Boot kommen. Zudem unterstützen uns erneut die Feuerwehren aus Brüel, Warin und Neukloster.

Wie viele Boote sind am Sonnabend im Einsatz?

Zur Sicherung der Wettkampfstrecken sind es sieben von der DLRG und drei der Feuerwehren. Gerade auf der 4000-Meter-Distanz ist das sehr wichtig, der Wettkampf muss mit vier Begleitfahrzeugen abgesichert sein.Und nicht zu vergessen: Darin müssen Rettungsschwimmer sitzen…

Sie haben das Ende der Traditionsveranstaltung via Vereins-Homepage unter dem Motto „Letzte Chance“ verkündet. Warum dieser Weg?

Eigentlich wollten wir es erst am Wettkampftag bekannt geben. Aber dann hatte es sich doch irgendwie rumgeschwiegen. Darum haben wir die Nachricht auf die Internetseite gestellt, damit die Teilnehmer bei der Anmeldung sehen: Es ist das letzte Mal.

Wie ist das Echo darauf?

Einige sagten schon, dass es sehr schade sei; denn Warin war immer ein fester Punkt für die keinen und großen Schwimmer. Zudem sind alle über die Jahre sehr angetan vom familiären Flair hier.

Gibt es zum Abschluss dieser Traditionsveranstaltung etwas Besonderes?

Nein, wir wollen nicht zu sehr auf die Tränendrüse drücken. Wir freuen uns auf die Wettkämpfe. Bisher haben 110 Teilnehmer für die Distanzen 4000 und 1600 Meter sowie 250 und 400 Meter für die Kinder gemeldet.

Die 4000 Meter sind ausgebucht, da gibt es bereits eine lange Warteliste. Auf allen anderen Strecken sind Meldungen noch am Tag selbst möglich.

Kommen alle Titelverteidiger?

Meines Wissens ja. Zudem hat die Rostockerin Dörte Kamrau zugesagt, einst eine international erfolgreiche Langstreckenschwimmerin. Vor fünf Jahren zu unserem 25. war sie schon einmal da. Dass sie jetzt wieder kommt, hat uns sehr gefreut.

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