Trams Ausbau : Jetzt ferngesteuert

Mea-Mitarbeiter aus Warin im Auftrag der Wemag bei der Vorbereitung fürs Einschleifen der im Boden verlegten 20-KV-Leitung. Drei Masten auf dem Acker bei Trams verschwinden dann.
Mea-Mitarbeiter aus Warin im Auftrag der Wemag bei der Vorbereitung fürs Einschleifen der im Boden verlegten 20-KV-Leitung. Drei Masten auf dem Acker bei Trams verschwinden dann.

Neue Netztrennstelle durch die Wemag Netz GmbH in Trams Ausbau errichtet.

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09. September 2015, 17:12 Uhr

Die drei Gitter- bzw. Betonmasten auf dem Feld bei Trams Ausbau haben bald ausgedient. Die neue 20-KV-Leitung in Richtung Büschow auf dem Acker bei Trams wurde bereits unterirdisch verlegt. Jetzt muss diese noch angeklemmt werden, um dann die alten Masten samt 500 Meter Freileitung abzunehmen.

Die alte Gittermast-Trafostation wurde vom regionalen Energieträger Wemag bereits durch eine neue Funkstation am Standort Trams Ausbau direkt an der L 101 ersetzt. Laut Wemag-Pressesprecherin Dr. Diana Kuhrau dient die Funkstation „als weiterer Schaltpunkt innerhalb der Mittelspannungsleitung zwischen den Schaltstationen Ventschow und Warin“. Neu daran ist: Die Tramser Station wird nach Inbetriebnahme, voraussichtlich in der kommenden Woche, von der Netzleitstelle aus ferngesteuert. Dafür müssen dieser Tage die drei Freileitungen nach Jesendorf, Nisbill und Büschow sowie ein Mittelspannungskabel in Richtung Nepersdorf mit vier neu zu verlegenden Mittelspannungskabel-Abschnitten in die Station eingeführt werden.

Die Leitungen sind dann extra geschaltet, so dass bei Stromausfällen, nicht wie bisher, gleich mehrere Dörfer betroffen sind. Insgesamt wurden 670 Meter Mittelspannungs- und 50 Meter Niederspannungskabel verlegt, drei Masten neu errichtet und die L 101 unterörtert. Zudem werde sich laut Kuhrau mit der Maßnahme „die Einspeiseleistung von erneuerbaren Energien erhöhen“.  

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