zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

26. September 2017 | 23:51 Uhr

Sternberg : Jetzt Baustart für neue Straßenlampen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Ein Fördermittelbescheid vom Ministerium wird heute im Sternberger Rathaus erwartet. Der Fördersatz beträgt 50 Prozent.

svz.de von
erstellt am 22.Mai.2014 | 17:24 Uhr

Im Sternberger Rathaus wird heute der Zuwendungsbescheid für Fördermittel erwartet: In der Philipp-Müller- und Rudolf-Breitscheid-Straße, am Mühlenkamp und Walter-Rathenau-Platz soll die Straßenbeleuchtung erneuert und auf energiesparende LED-Technik umgerüstet werden (SVZ berichtete). Bei solchen Projekten gibt es einen Zuschuss aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Heute sollen ebenfalls Goldberg, Cambs und Tramm bedacht werden.


Fördersatz beträgt 50 Prozent


Das Vorhaben in Sternberg wird zur Hälfte gefördert. Damit umfasst der Bescheid nach Angaben aus dem Schweriner Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung 51 123 Euro. In den vier Straßen sollen 24 Lichtpunkte auf den neuesten Stand gebracht werden. Neben dem Kabelnetz werden die Lampenmasten erneuert. Insgesamt kann durch diese Maßnahme eine Energieeinsparung von 5626 kWh pro Jahr und eine CO2-Reduzierung von 3,320 Tonnen erreicht werden, heißt es aus dem Schweriner Ministerium.

Die Straßenbeleuchtung stammt hier noch aus tiefen DDR-Zeiten und wurde nie modernisiert. Daher standen vor allem die Einwohner in der Philipp-Müller-Straße immer wieder im Dunkeln. Anfang März hatte das Erdkabel gleich an zwei Stellen einen Knacks. Die Stadt ließ den Schaden provisorisch mit einem oberirdischen Kabel beheben. Knapp zwei Wochen später wurde es wieder zappenduster. Diesmal war an einer anderen Stelle die letzte Phase des Kabels kaputt gegangen und davon sogar ein Teil des Mecklenburgrings betroffen.

Für die Philipp-Müller-Straße sind Bürgermeister Jochen Quandt zufolge rund 55 000 Euro geplant, fast noch einmal die gleiche Summe für die
anderen drei Straßen.


Telefonkabel kommt nicht in die Erde


Leicht getrübt wird die Freude des Bürgermeisters, weil nicht – wie beabsichtigt – im gleichen Zuge die oberirdischen Telefonleitungen durch Erdkabel ersetzt werden. Als Anfang der 1990er-Jahre schnell ein modernes Netz errichtet wurde, sei das als Provisorium gedacht gewesen, so Quandt. Dass das technisch rasch überholt sein wird, habe sich angedeutet. „Stellenweise hat das auch geklappt, die
Telefonkabel liegen inzwischen in der Erde, in mehreren Nebenstraßen aber nicht.“ Anfang Januar habe er sich mit der Telekom in Verbindung
gesetzt, und er sei zuversichtlich gewesen. „Als es Ende März/Anfang April konkret wurde, habe ich wieder Kontakt aufgenommen“, so Quandt. Am 5. Mai traf dann per E-Mail die Mitteilung ein, dass die Telekom die Leitung nicht in die Erde verlege. Als Grund wird angegeben, dass „keine Planungskapazitäten“ vorhanden sind. Für den Bürgermeister völlig unverständlich. Zumal die Stadt angeboten hatte, die Kosten für die Erdarbeiten allein zu tragen, da für die Beleuchtung ohnehin Graben gezogen werden müssen. Eine SVZ-Nachfrage bei der Telekom blieb bis gestern unbeantwortet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen