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Eröffnung mit Tag der offenen Tür : In Witzin gibt es wieder eine Kita

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Henning gehört zu den Besuchern am Tag der offenen Tür, zu dem die Arbeiter-Samariter-Bund am Sonnabendnachmittag eingeladen hatte, bevor die Einrichtung heute erstmals ihre Türen für die Kinder öffnet.

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erstellt am 03.Dez.2012 | 11:21 Uhr

„Das ist mein Kuschelhase, den habe ich der Kita geschenkt“, ruft Henning Wechler. Der Achtjährige läuft gleich in die Kuschelecke im Spielraum der neuen Land-Kita Witziner Weltentdecker. Henning gehört zu den Besuchern am Tag der offenen Tür, zu dem die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Schwerin-Parchim Kita gGmbh am Sonnabendnachmittag eingeladen hatte, bevor die Einrichtung heute erstmals ihre Türen für die Kinder öffnet.

Auch wenn sich die Räume verändert haben, Henning erkennt sie wieder. „Ich bin hier gern gewesen“, sagt der Junge, der früher in Witzin gewohnt hat und jetzt in Güstrow lebt.

Auch Katrin Schultz ist das Haus vertraut. Sie hat von 1981 bis 1993 in der damaligen Krippe gearbeitet. „Ich habe mich hier immer wohlgefühlt. Dass es jetzt wieder eine Kindereinrichtung in Witzin gibt, finde ich toll. Es ist wichtig, dass so eine Einrichtung im Dorf erhalten bleibt. Und wie schön alles geworden ist, alles strahlt Wärme aus. Es ist für mich eine große Freude, das zu sehen“, meint sie.
Alle Räume sind schön eingerichtet, sind sich auch Christina und Marco Manthey aus Sülten einig. Ihre Tochter Laura (3) und Johannes (4), Sohn der Kita-Leiterin Jana Ruder, sind befreundet. „Laura wollte unbedingt herkommen und gucken“, erzählt ihr Vater Marco Manthey.
Für Zoey Wruck war der Besuch in der Kita am Sonnabend mehr als eine Stippvisite. Die Zweijährige, die mit ihrer Mutter Andrea Seyer-Beckendorf aus Sternberg gekommen war, geht ab heute in diese Einrichtung. Wie die Mutter erzählt, waren in der Sternberger Kita, die sie favorisiert hatte, alle Plätze belegt. „Wir haben von Witzin gelesen und sie dann hier angemeldet“. Immer wieder führt Kita-Leiterin Jana Ruder am Sonnabend interessierte Besucher durch die frisch renovierten Räume, beantwortet Fragen, erläutert das Konzept. Wie SVZ berichtete, orientiert sich die Betreuung der Kinder am Konzept der Reggio-Pädagogik.
„Ich bin optimistisch“, sagt Martin Siegert, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Schwerin-Parchim, der natürlich auch zum Gratulieren gekommen war. In Witzin werde mit einer Gruppe begonnen. Wenn Eltern sehen, dass Kontinuität vorhanden sei, könne man mögliche Skepsis nehmen, sagt er. Die Volkssolidarität hatte die Kita in Witzin Mitte Juli wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen. Der ASB hingegen habe gute Erfahrungen mit kleinen Land-Kitas gesammelt, so Siegert. „Wir haben Kitas leer übernommen und jetzt sind sie knackend voll“, sagt er und nennt die ASB-Einrichtungen in Vietlübbe, Badow und Zieckhusen, wo wie in Witzin ebenfalls 15 Plätze vorgehalten werden. In die Roggendorfer Kita gehen 120 Kinder und in der Schweriner Kita des ASB werden 200 Mädchen und Jungen betreut, zählt er auf. „Wir nehmen Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt auf. Mehrere Anmeldungen gibt es bereits für 2013 und eine sogar schon für 2014“, sagt die Kita-Leiterin, deren Sohn Matthias jetzt ein Jahr alt wird und ab Januar dann ebenfalls zu den „Weltentdeckern“ gehört.

Sie und Erzieherin Elke Kauer laden alle Kinder im Dezember an fünf Tagen von 15 bis 16.30 Uhr zu gemeinsamen Veranstaltungen in die Kita ein: am 5. Dezember zum Nikolausbasteln, am 10. zum Adventsbacken, am 12. zum Märchennachmittag, am 17. zum weihnachtlichen Singen und Musizieren und am 19. Dezember zu einem Wunschnachmittag. Roswitha Spöhr

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