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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

15. Dezember 2017 | 03:51 Uhr

Tempzin : In Tempzin läutet es öfter als zuvor

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Glocken-Ordnung entstand in Absprache von Kirchengemeinde, Verein Antoniter-Hospital Tempzin und Pilger-Kloster

von
erstellt am 21.Aug.2017 | 12:00 Uhr

„Nach 100 Jahren hat die Tempziner Kirche wieder ein richtiges Geläut“, berichtete SVZ am 5. Dezember 2016. Es gibt jetzt drei Glocken im Turm und es läutet öfter als zuvor.

„Es haben schon einige bei mir nachgefragt, was dahinter steckt“, sagt Doris Mertke, Leiterin des Pilger-Klosters Tempzin.

Das sei jetzt möglich, weil zu der alten Glocke zwei neue einziehen durften. Aber auch, „weil es eine gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Brüel, dem Verein Antoniter-Hospital Tempzin und dem Pilger-Kloster gibt“, erklärt sie. Denn Pastor Rupert Günther Schröder (Kirchengemeinde), Dörte Gratz (Antoniter-Hospital Tempzin) und sie hätten zusammen gesessen und besprochen, wie eine Läute-Ordnung aussehen könnte.

„Das Tageszeitengeläut um 9 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr soll weiter die Tage einteilen, so wie es die Tempziner gewohnt sind. Nur, dass jetzt statt wie zuvor eine Glocke drei Glocken zu hören sind“, sagt sie.

Wenn nicht die Belegung im Pilger-Kloster etwas anderes erfordert, wird in der Kirche viermal am Tag – um 8.30 Uhr, 14.30 Uhr, 19 Uhr und 22. 30 Uhr – gebetet. Ausgenommen sind Sonntag und Montag, dann bleibt auch die Gebetsglocke still. „Es gibt Menschen, die oft nur am Sonntag frei haben, wie beispielsweise Schichtarbeiter oder Selbstständige“, begründet sie. Im Pilgerkloster finden sonntags und montags keine Tageszeitengebete statt. Jeder betet für sich wann, wo und wie er will. „Ein wichtiger Tag im Pilger-Kloster-Alltag, an dem die Zeit ohne Gebets-Taktung fließen darf. Anspannung und Entspannung: Auch beim Beten ist das erlaubt. Wir wollen es ja schließlich gerne durchhalten – durch die Jahre...“.

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