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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

16. Dezember 2017 | 00:48 Uhr

Sternberg : In Sternberg ist es derzeit eng

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Luckower Straße wurde größtenteils zur Einbahnstraße. Hier hat die Erneuerung der Erdgasleitung begonnen.

svz.de von
erstellt am 18.Sep.2014 | 16:21 Uhr

In der Zeitung hatten wir die Bauarbeiten ab diese Woche angekündigt, doch von den Auswirkungen auf den Straßenverkehr wurden Autofahrer wohl doch überrascht, um nicht zu sagen, kalt erwischt. In der Luckower Straße wird seit Mittwoch gebaut. E.on Hanse erneuert auf einer Länge von 260 Metern die Erdgasleitung.

Von der Kreuzung Mecklenburgring sind gegenwärtig der linke Gehweg bis zur Ritterstraße und ein Streifen der Fahrbahn gesperrt, bis zur
Belower Furt gilt Einbahnstraße. In die Ritterstraße kann hier erst einmal nicht eingebogen werden. An der Einfahrt in die Altstadt samt Markt hat sich damit zwar nicht viel geändert, doch umgekehrt geht es nicht auf der gewohnten Strecke. Wer vom Markt zum Mecklenburgring will, biegt rechts in die Kleine Belower Furt ab. Ortskundige mit einem Ziel in Richtung Güstrow haben das schon vorher gemacht, um ein wenig abzukürzen. Doch für Lkw im Lieferverkehr, die aus der Altstadt wollen, wird es dort mächtig eng. Obwohl in der Kurzparkzone auf der rechten Seite für die ersten drei Stellplätze vorübergehend Halteverbot gilt, bleiben sie kaum frei. Wer hier täglich unterwegs ist, achtet wenig auf die Verkehrsschilder. Und wenn doch, sticht die blaue Tafel für das Kurzparken gegenüber dem Halteverbotszeichen klar hervor. Dahinter stehen ohnehin meist Autos. Mehrmals konnten Passanten beobachten, wie die Männer am Lenkrad mit Augenmaß und Geschick vorbei jonglieren. Für den folgenden Verkehr bedeutet das noch mehr Geduld und Rücksichtnahme.

Acht Wochen sind für die Bauarbeiten, mit denen der Energieversorger wie schon bei Investitionen zuvor die Sternberger Firma Sandmann beauftragt hat, vorgesehen. Das wäre etwa bis Mitte November. Eine äußerst knapp bemessene Zeit, meint Bauleiter Frank Weinschröder. „Da darf uns wirklich nichts in die Quere kommen. Na gut, vor knapp drei Jahren in der Kütiner Straße gab es keine Probleme. Aber man weiß nie genau, was alles in der Erde liegt. Für unsere 160er-Leitung (Durchmesser 160 Millimeter – d. Autor) brauchen wir ausreichend Platz“, so Weinschröder. Und natürlich dürfe auch das Wetter nicht verrückt spielen. Zum Baustart hätte es nicht besser sein können. „Doch jetzt ist es für uns ohnehin noch einfach, das Komplizierte kommt erst.“ Der Bauleiter meint den Zeitpunkt, wenn die neue Leitung in das bestehende Netz eingebunden wird. Dazu muss in der Mitte der Luckower Straße, wo Fischerstraße und Belower Furt einmünden, das Pflaster aufgenommen werden. Das bedeute für drei, vier Tage Vollsperrung, freilich nicht an beiden Stellen zugleich.


Verkehrsführung ändert sich noch einmal


Die gesamten Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise. Liegen die neuen Kunststoffrohre bis zur Ritterstraße in der Erde, kommt das nächste Stück an die Reihe. Der Leitungsgraben werde zugemacht, der Gehweg allerdings nicht gleich hergerichtet, weil noch die Hausanschlüsse aufzusetzen sind. 29 werden erneuert. Wohnhäuser und Geschäfte blieben ständig über Holzbrücken erreichbar. „Einschränkungen lassen sich natürlich nicht ganz vermeiden“, wirbt der Bauleiter um Verständnis.

In einem zweiten Bauabschnitt werde die Leitung von der Belower Furt bis zum Markt erneuert, blickt Weinschröder bis weit in die zweite Oktoberhälfte. Dann ändere sich die Verkehrsführung noch einmal. Alles sei jedoch mit der Verkehrsbehörde des Landkreises vor Ort besprochen und für akzeptabel befunden worden.

Mit dem Austausch der alten Leitung durch Rohre aus Kunststoff (PE) will E.on Hanse auch in Zukukunft „eine hohe Versorgungssicherheit gewährleisten“ und investiert 56 000 Euro.

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