zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

13. Dezember 2017 | 00:38 Uhr

Sternberg : In Groß Raden gleich 1991 gebaut

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Ausstellung „25 Jahre kommunale Selbstverwaltung in Sternberg“ zeigt, wie stark sich auch die Ortsteile verändert haben.

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2016 | 21:35 Uhr

Unter dem Motto „So wier dat - so is dat“ wurden auf 26 Tafeln in Wort und Bild Ergebnisse des gemeinsamen Tuns von Stadtvertretern und Stadtverwaltung zusammengetragen. Die Ausstellung „25 Jahre kommunale Selbstverwaltung in Sternberg“, anlässlich der Feierlichkeiten zu 25 Jahren Deutsche Einheit und 25 Jahren Städtepartnerschaft zwischen Lütjenburg und Sternberg am 3. Oktober des Vorjahres eröffnet (SVZ berichtete), kann im Rathaussaal besichtigt werden.

„Wenn man in die Ausstellung geht, wird man feststellen, dass wichtige Maßnahmen auch in den Ortsteilen realisiert wurden“, sagt Bürgermeister Jochen Quandt. „Gleich 1991/1992 wurde Groß Raden komplett erschlossen mit neuen Straßen, Gehwegen, Beleuchtung und zentraler Abwasserbeseitigung“, erinnert er. Gerade Letzteres war wichtig für die Gaststätten in Groß Raden. Durch die Lage zum See wäre eine individuelle Abwasserbeseitigung problematisch geworden. Deshalb entschloss sich die Stadt, die Abwasserentsorgung in Groß Raden zeitnah in Angriff zu nehmen.

Mit Blick auf den sich entwickelnden Tourismus wurden 1993 der Parkplatz und öffentliche Toiletten gebaut. Quandt zählt auf, wie es bis 2016 weiterging: Baurecht für Eigenheime wurde geschaffen, der Radweg Sternberg-Groß Raden gebaut, der Ort an die zentrale Trinkwasserversorgung von Sternberg und an die Kläranlage in Sternberger Burg angeschlossen, der Badesteg erneuert, die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt u.a.m.

Viele Beispiele, wie sich der Ort zwischen 1990 und 2015 verändert hat, sind in der Ausstellung ebenso über Sternberger Burg zu finden.

Seit 2000 gehört die Gemeinde Pastin zur Stadt. „2004/2005 wurde die Ortslage ausgebaut. Wegen der Bodenbeschaffenheit hätte ein Teil des Ortes das Abwasser über vollbiologische Kläranlagen mit Versickerung, die andere Hälfte über abflusslose Gruben beseitigen müssen. Deshalb wurden alle Haushalte an die zentrale Abwasseranlage von Sternberg angeschlossen. Wir haben uns als Stadt seinerzeit an das Straßenbauamt gewandt, ob im gleichen Zuge nicht die Landesstraße ausgebaut werden könne“, so Jochen Quandt. Wie sich Pastin verändert hat, ist im Dorf zu sehen sowie in Wort und Bild in der Ausstellung. Nur ein Jahr nach der Fusion konnte in Zülow die neue Staubeckenbrücke übergeben und damit eine im Fusionsvertrag vereinbarte Maßnahme erfüllt werden. Als 2007 die zweite Staubeckenbrücke gesperrt werden musste, „haben wir eine Straße als Staubeckenumfahrung gebaut, damit es wieder einen Anschluss zur Rothener Straße gibt“, sagt Quandt.

Auch die Einwohner der ehemaligen Gemeinde Groß Görnow – sie kam 2003 zu Sternberg – finden sich in der Ausstellung wieder, u.a. mit der neuen Straße von Sagsdorf nach Sülten, der Sanierung der Warnowtalbrücke, dem neuen Spielplatz in Groß Görnow oder der Erweiterung des Sportlerheims, an der sich die Stadt finanziell beteiligt hatte.

„Es ist nicht nur in der Kernstadt etwas passiert. Wo Bürger uns auf Dinge aufmerksam gemacht haben, haben wir versucht, zu reagieren. Aber beim Straßenausbau und der Beleuchtung sind auch die Grundstückseigentümer mit im Boot. Da relativieren sich dann Wünsche und Vorstellungen“, weiß der Bürgermeister. In einzelnen Gemeinden sei sicherlich noch etwas zu tun, sagt er, „aber auch in Sternberg“. Beispielsweise die Rudolf-Breitscheid-Straße, am Mühlenkamp und auf dem Walter-Rathenau-Platz.

Quandt lädt herzlich ein, in die Ausstellung zu gehen „um sich zu erinnern“, wie es vor 25 Jahren gewesen sei und wie umfangreich investiert wurde.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen