Bolz : In Bolz Werkstattbrand simuliert

Die Atemschutzträger bereiten sich auf den Einsatz vor.  Fotos: roswitha spöhr
1 von 3
Die Atemschutzträger bereiten sich auf den Einsatz vor. Fotos: roswitha spöhr

Feuerwehren aus Mustin, Borkow und Witzin übten Zusammenspiel bei Brandbekämpfung und Vermisstensuche.

von
23. März 2014, 16:42 Uhr

Das Werkstattgebäude liegt am Ende des Dorfes. Hier treffen sich Jugendliche, um an alter Technik zu schrauben, sie wieder flott zu machen für den Einsatz, sagt Stefan Meinardt. Der 29-Jährige hat die Werkstatt gemietet und übernimmt die Verantwortung für die Truppe. Auch an diesem Sonnabendnachmittag sind wieder Jugendliche hier. Doch dieses Mal kommt es bald anders – hier wird es echten Rauch geben, zwei „Vermisste“ und einen großen Feuerwehreinsatz.

„Wir suchen immer Objekte, wo der Einsatz während einer Verrauchung gut geübt werden kann. Das A und O ist der Einsatz unter Atemschutz. Der kommt zum Glück selten vor, um so mehr muss geübt werden“, sagt Amtswehrführer Olaf Schröder und macht klar, dass es kein Übungsrauch sein werde, der in der Halle das Sehen unmöglich machen wird. „Hier wird auch mal geschweißt, im Fall der Fälle ist es gut, wenn die Wehren die Gegebenheiten kennen“, erklärt Meinardt, warum er die Werkstatt für eine Feuerwehrübung zur Verfügung stellt.

„Brand in der Werkstatt mit zwei vermissten Personen“, heißt es denn auch an diesem Nachmittag. Wobei eine ein Dummy ist. Die Puppe, die ordentlich Gewicht aufweist, liegt unter einer Werkbank und ist schon bei guter Sicht nur schwer zu finden. Andy Markgraf schlüpft in die Rolle der zweiten vermissten Person und zieht sich in einen Raum zurück, der durch eine Tür von der Werkstatt getrennt ist.

„Wir weichen von der Ausrückeordnung ab. Danach würden zuerst Mustin und Sternberg und dann Witzin und Borkow alarmiert werden. Aber Sternberg haben wir herausgenommen“, sagt Schröder.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen