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Ventschow : Improvisieren ist Trumpf beim Freizeit-Tischtennis in Ventschow

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Beim ersten Mal durften alle Interessenten um 18 Uhr vorbeischauen.

von
erstellt am 09.Apr.2014 | 17:02 Uhr

Das Tischtennis-Angebot in Ventschow ist noch ganz neu: Morgen steigt in der alten ehemaligen Schule das zweite reguläre Trainingsangebot. Vergangenen Freitag zur Premiere war der Zulauf enorm. „Beim ersten Mal durften alle Interessenten um 18 Uhr vorbeischauen. Ab nächste Woche fangen die Kinder und Jugendlichen 18 Uhr an, die Erwachsenen folgen eine Stunde später“, so Organisator Martin Wienholdt.

Dieser ist vor einem Jahr von Neubrandenburg nach Jesendorf gezogen und ist mit Feuereifer dabei. „Es braucht immer einen Häuptling und einige Indianer, die mitziehen“, sagt der Tischtennis-Begeisterte. Und er hat ganz offensichtlich einen Nerv getroffen. Im 677-Einwohner-Dorf und in der Umgebung ist das TT-Fieber ausgebrochen. 13 Kinder und Jugendliche sowie die gleiche Anzahl Erwachsener haben sich eingeschrieben. Sie kommen von überall her: aus Neukloster, Wietow, Rubow, Retgendorf und natürlich Ventschow. Einer von ihnen ist Uwe Steinhagen (52) aus Retgendorf: „Vor 35 Jahren bin ich hier zur Schule gegangen. Ich wohnte damals in Jesendorf. Jetzt verbinde ich den Tischtennisabend mit einem Besuch bei meiner Mutter, die inzwischen in Ventschow lebt.“

Es stört nicht, dass bis zum Sanierungsende der Mehrzweckhalle am 31. Juli drei TT-Platten hintereinander gereiht im langen Schulgang aufgestellt sind, die anderen beiden stehen im Ex-Bio-Raum. Improvisieren ist Trumpf.

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