Brüel : Immer weniger Wasser im See

Muss die Rutsche an der Badestelle im Roten See wegen Niedrigwasser außer Betrieb genommen werden?
Muss die Rutsche an der Badestelle im Roten See wegen Niedrigwasser außer Betrieb genommen werden?

Badestelle am Roten See ausgezeichnete Wasserqualität bescheinigt. Stadt gibt chemische Untersuchung in Auftrag

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07. Juni 2017, 21:00 Uhr

Das Badewasser im Roten See ist in Ordnung. Die offizielle Brüeler Badestelle gehört zu den Gewässern, die das Gesundheitsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim während der offiziellen Badesaison wieder regelmäßig beprobt und mikrobiologisch untersucht. Doch auch Bürgermeister Jürgen Goldberg hat für die Stadt eine mikrobiologische Untersuchung durch das Schweriner Labor Aquaservice in Auftrag gegeben. „Aufgrund der gelb-braunen Farbe des Wasser gibt es diverse Gerüchte. Um eine Aussage treffen zu können, brauchen wir Klarheit“, erklärt Goldberg. Er habe auch mit Mitgliedern des Brüeler Anglervereins darüber gesprochen, die die Färbung auf das Vorhandensein von Algen zurückführen.

Das Schweriner Labor hatte in den Wasserproben zwei Blaualgenarten festgestellt, „die für Allergiker zu einer Gesundheitsbeeinträchtigung führen könnten“, erklärt Goldberg auf SVZ-Nachfrage.

Auch auf einer am Badehaus am Roten See angebrachten Tafel mit Informationen des Gesundheitsamtes zur Badewasserqualität mit Stand 2017 ist von gelegentlichen Algenwachstum zu lesen. Die Badewasserqualität wird als ausgezeichnet bewertet.

„Die mikrobiologische Untersuchung reicht uns nicht aus. Wir wollen jetzt eine chemische anschließen, um zu erfahren, ob es hier Auffälligkeiten gibt“, sagt der Bürgermeister. Einen entsprechenden Auftrag für das Labor habe er unterschrieben. Untersucht werden soll unter anderem die Sauerstoffkonzentration und ob es Einträge von Pflanzenschutzmitteln sowie Vorkommen von Plankton gibt.

 
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