Warin : Im Sammlerkorb auch Karbol-Champignons entdeckt

Giftchampignons: Bei diesen älteren Exemplaren haben sich die Blätter schon schokoladenbraun verfärbt. Der Pilz links unten zeigt die gelb verfärbte Stielbasis, die nach dem Reiben eintritt.
Giftchampignons: Bei diesen älteren Exemplaren haben sich die Blätter schon schokoladenbraun verfärbt. Der Pilz links unten zeigt die gelb verfärbte Stielbasis, die nach dem Reiben eintritt.

Der Wariner Pilzberater Werner Voß informiert

svz.de von
05. Juli 2016, 12:00 Uhr

Der Wariner Pilzberater Werner Voß erzählt, dass ein Sammler ihm bereits einen Gallenröhrling vorgelegt habe. Damit bestehe bereits jetzt verhältnismäßig früh im Jahr die Möglichkeit, Steinpilz und Gallenröhrling zu verwechseln, macht er aufmerksam. „Gerade junge Exemplare beider Arten sehen sich unwahrscheinlich ähnlich. Im Zweifelsfall hilft der Geschmackstest. Der Gallenröhrling ist in jedem Stadium bitter, auch extrem Galle bitter. Es wäre echt schade, wenn sich in ein gut zubereitetes Pilzgericht ein Gallenröhrling ,verirrt’ hat“, so Voß.

Andere Sammler hatten vor kurzem Champignons gefunden und wollten vor dem Verzehr doch auf Nummer sicher gehen. „Und der Weg zur Pilzberatung war der richtige Entschluss. Es waren nämlich keine essbaren Champignons, sondern eine Vielzahl Karbol-Champignons, die in den Korb wanderten“, musste der Experte feststellen.

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