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Sternberg: 14 Grundstücke für Eigenheime : Im Maikamp arbeiten die Tiefbauer

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Die Grundstücke, die Straßenachse sind abgesteckt und erste Schächte gesetzt. Weitere Betonringe wie auch Leitungsrohre liegen bereit, um verbaut zu werden. Im Maikamp haben die Stadtwerke mit der Erschließung begonnen.

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erstellt am 25.Sep.2013 | 11:18 Uhr

Sternberg | Die Grundstücke und die Straßenachse sind abgesteckt, die ersten Schächte gesetzt. Weitere Betonringe wie auch Leitungsrohre liegen bereit, um verbaut zu werden. Im Sternberger Maikamp haben die Stadtwerke mit der Erschließung eines weiteren Wohngebiets begonnen. Nachdem der Zuschnitt der Grundstücke noch einmal überarbeitet worden ist, können hier 14 Eigenheime entstehen, eines weniger als ursprünglich geplant. Die Stadt berücksichtigte dabei Wünsche der nun feststehenden Bauwilligen. Derzeit sind es acht wie bei der Entscheidung Anfang des Jahres, den lange Zeit auf Eis liegenden Bebauungsplan zu aktualisieren und der Stadtvertretung zur erneuten Beschlussfassung vorzulegen. "Von den ersten Interessenten sind welche abgesprungen und dafür neue hinzugekommen", erklärt Bürgermeister Jochen Quandt.

Mit den Erdarbeiten und dem Bau der Straße haben die Stadtwerke die Goldberger Tief- und Wasserbau (GTW) GmbH beauftragt. Am 11. September wurde die Baustelle eingerichtet, seit gut einer Woche werden Gräben ausgebaggert, die Kanäle für die Schmutz-, Regen- und Trinkwasserleitungen. Bis Ende November soll alles in der Erde sein, was hinein gehört, nennt Kerstin Pohl, technische Leiterin bei den Stadtwerken, als Termin. "Wir verlegen auch gleich die Hausanschlüsse auf die Grundstücke. Hoffentlich macht uns das Wetter bis dahin keinen Strich durch die Rechnung mit zeitigem Frost."

Für die Beleuchtung hat GTW den Sternberger Elektroservice Kohnert als Subunternehmen einbezogen. Die Vermessung hat ein Güstrower Büro vorgenommen, die Planung liegt beim Ingenieurbüro Infraplan Groß Raden. Parallel lassen die Versorgungsträger Wemag, E.on Hanse und Telekom ihre Leitungen verlegen, damit das Areal gegenüber dem Luckower See komplett erschlossen ist. "Es gab problemlos Übereinstimmung. Dafür sind wir dankbar, Sonst hätten wir die ganze Erschließung verschieben müssen", sagt der Bürgermeister.

Die Straße des künftigen Wohngebietes erhält zunächst eine Schottertragschicht und wird erst ab nächsten Sommer endgültig fertig gestellt. "Wir wollen auf Nummer sicher gehen, dass in der Bauphase keine Schäden durch Kräne oder schwere Fahrzeuge entstehen", so Kerstin Pohl. Es werde ein
Betonpflaster eingebaut wie im benachbarten Wohngebiet, die Fahrbahn in Grau und der überfahrbare Gehweg in Rot.

Die Erschließungskosten durch die Stadtwerke summieren sich auf rund 320 000 Euro. Davon entfallen allein 180 000 Euro auf die Straße, für Schmutz- und Regenwasser sind es 61 800 bzw. 52 000 Euro, für Trinkwasser 25 600 Euro. Am Leitungsbau der externen Versorgungsträger ist die Stadt insgesamt mit 10 000 Euro beteiligt.

Die Größe der Grundstücke liegt zwischen 600 und 1100 Quadratmetern. Bei deren Vergabe im Sommer an die vorgemerkten Bauwilligen hatte es zunächst Ärger gegeben. Ihnen war eingeräumt worden, drei Grundstücke ihrer Wahl anzugeben. Bei Mehrfachnennung sollte gelost werden, was im Einzelfall dann noch nicht geschah. In persönlichen Gesprächen mit den Bauinteressenten seien die Differenzen ausgeräumt worden, sagt der Bürgermeister. Auch André Bäse, der die Art der Vergabe öffentlich kritisiert hatte, erhielt eines der Grundstücke von seinem Wunschzettel, zwar nicht das an erster Stelle, doch er sei nun zufrieden, bestätigte der junge Sternberger, als er gestern Vormittag mit seinem Sprössling in der Kinderkarre im Maikamp spazieren ging. Wenn er arbeitsfrei habe, führe ihn der Weg gern am künftigen Wohngebiet mit den laufenden Erschließungsarbeiten vorbei. Beginn soll bei ihm 2014 sein. Ein Bauherr jedoch, hat Bürgermeister Quandt erfahren, wolle noch in diesem Jahr die Grundplatte gießen, damit es nach dem Winter gleich voll losgehen kann.

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