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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 13:59 Uhr

Brüel : Ideen von Bürgern sind gefragt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Brüeler Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr beriet über ehemaligen KfL Thurow und Bewirtschaftung am Roten See

von
erstellt am 19.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Themen wie „Konzept Entwicklung Kfl-Gelände Thurow“ und „Pachtverträge Blockhütte Roter See und Campingplatz“ auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr der Brüeler Stadtvertretung hatten vorgestern Abend auch interessierte Gäste ins Rathaus kommen lassen.

Doch Ausschussvorsitzender Torsten Lange dämpfte gleich zu Beginn etwaige Erwartungen. Es gebe noch kein Konzept für das beräumte Gelände des früheren Kreisbetriebes für Landtechnik (KfL), erklärte er, Stadt und Bürger seien aber gefragt, Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln. Das Bauamt sei gebeten worden, zu prüfen, ob auf angrenzenden Flächen gebaut und dies in ein noch zu erstellendes Gesamtkonzept eingeordnete werden könne.

„In den letzten Jahren wurde der Kabelen Berg bebaut. Es gibt noch Reserveflächen, auf denen gebaut werden kann, aber die befinden sich in privater Hand“, erklärte Horst Köbernick von der Sternberger Verwaltung. Wenn überhaupt, wären im Innenbereich Flächen in Richtung ehemaliger KfL erweiterbar.

„Als die Beräumung des Geländes anfing, haben auch Architekturstudenten der Wismarer Hochschule mit Arbeiten für ein Entwicklungskonzept für Gesamt-Brüel begonnen“, informierte Lange. „Manchmal ist eine Sicht von außen besser. Aber es soll nur eine Idee sein. Auch Ideen aus der Bevölkerung sind gefragt.“

Noch sei alles offen, wie die beräumte Fläche in Thurow genutzt werden könne, erklärte auch Bürgermeister Jürgen Goldberg. Ende Februar werde es durch die Entwicklungsgesellschaft des Landkreises eine Begehung geben. Weil die Fläche, auf der noch Endarbeiten stattfinden werden, relativ groß sei, wäre sie interessant für Investoren.

Auf die Frage eines Bürgers, ob Einwohner Mitspracherecht hätten, was dort hin komme, erklärte Goldberg, „im Rahmen des Planungsverfahrens“.

 
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