Warin : „Ich geh’ mit meiner Laterne“

Durften für ihre Sprösslinge nahe der Feuerschalen die selbst gebastelten Laternen halten: Denise Rosenow aus Pennewitt und die Mankmooserin Franziska Hirch (r.). Fotos: erge
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Durften für ihre Sprösslinge nahe der Feuerschalen die selbst gebastelten Laternen halten: Denise Rosenow aus Pennewitt und die Mankmooserin Franziska Hirch (r.). Fotos: erge

Der Martinsumzug führte von der Wariner Stiftskirche zum Diakonie-Pflegeheim.

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14. November 2016, 12:31 Uhr

Seit gut zwei Jahrzehnten ist es Brauch, zum Martinsfest nach einer Andacht in der Wariner Stiftskirche sich von dort aus auf einen Laternenumzug durch die Zwei-Seen-Stadt zu begeben. Am Freitagabend war es wieder soweit. Seit „einigen Jahren gehen wir immer zum Seniorenheim“, so Pastorin Dorothea Kunert. „Der Hl. Martin teilt ja, hilft und denkt auch an andere. Es ist ein schönes Ziel zu den Senioren, um ihnen ein bisschen Freude zu bereiten“, so Kunert. Während des Abendbrots im Diakonie-Pflegeheim überraschten die Flötengruppe sowie vier Mitglieder der Kirchenband – neben Dorothea Kunert waren dies Bettina Westphal und Silke Fittschen aus Warin sowie der Brüeler Dietrich Halm – die Bewohner mit einige Liedern. Neben „Ich geh’ mit meiner Laterne“, dabei sangen einige Heimbewohnerinnen mit, erklang u.a. auch passend zum Tag des Hl. Martin „Tragt in die Welt nun ein Licht. Sagt allen: „Fürchtet euch nicht!“ Gott hat euch lieb, Groß und Klein. Seht auf des Lichtes Schein!“

Sonst gehe man auch durch die einzelnen Wohnbereiche, berichtet Vera Gätcke von der Pfelegedienst- und Einrichtungsleitung des Heimes. „Aber wir haben ein bisschen Magen/Darm-Erkrankungen im Haus.“

Derweil wärmten sich draußen an den zwei Feuerschalen die beiden 13-Jährigen Johann und Markus aus Warin auf. Zudem gab es Punsch und Kinderpunsch sowie gemäß dem Brauch geteilte Martinshörnchen – bereitgestellt vom Pflegeheim. Der Punsch wärmte auch Silke Syring, die Warinerin hatte ihre Enkelin Alica (8) sowie deren Freundin Luzi (7) dabei. Etwas abseits mit je einer Laterne in der Hand standen Denise Rosenow aus Pennewitt und Franziska Hirch aus Mankmoos. „Die haben wir in der evangelischen Kita Regenbogen extra dafür gebastelt“, so die Pennewitterin, deren Sohn Paul ebenso rund um die beiden Feuerschalen tollte wie Hirchs Tochter Enya. Beide sind Sechs und damit sei das Laternenalter langsam vorbei.

Spaß machte der Martinsumzug durch Warin wieder allen – ob Groß oder Klein; mit oder ohne Laterne. 

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