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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 14:14 Uhr

Tempzin : „Ich fühle mich hier schon sehr geborgen“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Doris Mertke ist neue Leiterin von Kloster Tempzin.

von
erstellt am 04.Jan.2015 | 15:57 Uhr

„Ich bin gern hier. Manchmal stehe ich vor der Tür und denke, ich bin im Märchen“, sagt Doris Mertke. Die 54-Jährige hat die Nachfolge von Magdalene und Pastor Joachim Anders angetreten und im Dezember die Leitung von Kloster Tempzin übernommen.

Doris Mertke hatte im vergangenen späten Frühjahr erstmals Kontakt zu Joachim Anders aufgenommen. Im Herbst gehörte sie zu den Teilnehmern der Ora-et-labora-Woche in Tempzin (SVZ berichtete). Für die Klosternachfolge hatte es mehrere Bewerber gegeben. „Sie hat den Mut und ich denke auch das Zeug dazu“, hatte ihr Magdalene Anders bescheinigt.

Nach dem Umzug Anfang Dezember vom Klützer Winkel, wo Mertke als Gemeindepädagogin und in der Touristenseelsorge gearbeitet hat, muss sie nun innerlich in Tempzin und im Kloster ankommen. „Silvester war das Haus belebt, wir haben den Tag in klösterlicher Gemeinschaft verbracht mit vielen, die schon sehr lange die Gemeinschaft tragen“, sagt sie. Dabei habe sie entdeckt, dass es ihr viel Freude bereite, als Leitende mitzugestalten. Durch ihre Teilnahme an der Ora-et-labora-Woche habe sie die meisten gekannt. Sie fühle sich hier schon sehr geborgen, resümiert die 54-Jährige. „Ich mache die Tageszeitengebete auch, wenn ich alleine bin und am liebsten in der Kirche.“ Das sei schon in Klütz, wo sie im Küsterhaus gleich gegenüber der Kirche gewohnt habe, so gewesen, „weil ich beim Beten viel singe“.

Noch seien ihre Tage „klein“, weil Haus und Grundstück viel Zeit verlangten. Sie hätte sich gern schon bei viel mehr Leuten vorgestellt und hoffe, dies im Januar geschafft zu haben, bittet Doris Mertke auch um ein wenig Nachsicht.

Hatten Anders das Kloster ehrenamtlich geleitet, tritt die Nachfolgerin eine auf drei Jahre beschränkte und bezahlte Projektstelle an. Zwei Drittel finanziert der Kirchenkreis, ein Drittel der Verein Pilgerherberge Kloster Tempzin. Ihr größter Wunsch sei deshalb, dass eine fließende Kommunität entsteht.

 

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper. 

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