Sternberg : „Hurra, beide Pokale gewonnen!“

Glückliche Pokalsieger der Mädchen (v.l.): Leonie Ebeling, Miriam Muth, Clara Schmidtke, Pauline Peters, Larissa Schmied, Lillemor Schreiber, Anna Kott   Fotos: privat
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Glückliche Pokalsieger der Mädchen (v.l.): Leonie Ebeling, Miriam Muth, Clara Schmidtke, Pauline Peters, Larissa Schmied, Lillemor Schreiber, Anna Kott Fotos: privat

Handball-AG der Sternberger Grundschule lud zum Turnier ein / Mädchen und Jungen des Gastgebers erkämpften oberes Treppchen.

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26. März 2015, 16:18 Uhr

Sechs Jungen- und vier Mädchenmannschaften maßen beim Sternberger Handballfest der Grundschule die Kräfte. Die 43 Sternberger Kinder der Arbeitsgemeinschaft „Handball“ aus den dritten und vierten Klassen waren schon Wochen vorher sehr aufgeregt. Denn mit Motor Barth, ESV Schwerin, Blau-Weiß Neukloster, TSV Bützow und den Mädchen vom Rostocker HC waren starke Teams angereist. Das Turnier hatte alles zu bieten, packende Spielszenen, viele tolle Tore, schnelle Konter, aufopferungsvollen Kampf um jeden Ball, schöne Spielzüge, Siebenmeter-Werfen im Halbfinale, Glanzparaden von den Torhütern und eine Superstimmung der Zuschauer.

Die erste Mädchenmannschaft der GS Sternberg spielte voll konzentriert. Im gesamten Turnierverlauf kassierten sie nur einen Gegentreffer und warfen zwölf schöne Tore. Pauline Peters und Clara Schmidtke waren besonders erfolgreich in der Balleroberung. Das Endspiel gegen Rostock gewannen sie mit 4:1. Die Freude über den Sieger-Pokal war riesig.

Die Spielerinnen der zweiten Gastgebermannschaft zeigten vor allem gegen Rostock sehr viel Respekt. Gegen Bützow und die erste Mannschaft trauten sich vor allem Emilie Giese und Celine Alsdorf mehr zu. Lobenswert war, dass keines der Mädchen aufgab und alle bis zum Schluss kämpften.

Die Jungen der ersten Sternberger Vertretung zeigten gute Kondition und Teamgeist. Mit schnellen Angriffszügen gingen sie in jedem Spiel in Führung und die Abwehr stand gut. Im gesamten Turnier warfen die Jungen 32 Tore. Im Finale wurden sie von ihren Eltern wie stets frenetisch angefeuert. Die ganze Mannschaft konnte ihre Leistung nochmals steigern und erkämpfte sich den verdienten Sieg.

Sternberg II setzte sich im ersten Spiel mit einem Tor Vorsprung durch. Nick Sarnetzki und Max Zuchel waren immer wieder mit Kontern erfolgreich, die der starke Torhüter Max Jankowski einleitete. In den weiteren Spielen zeigte sich aber, dass Chancenverwertung und Deckungsarbeit verbessert werden müssen.

Die jüngsten Handballer von Sternberg III mussten kurzfristig umbauen, da ihr Stammtorhüter erkrankt war. Danny Brandenburg, der zum ersten Mal im Tor stand, steigerte sich von Spiel zu Spiel. Alle Jungen gingen mit hohem Einsatz in die Spiele, obwohl sie ausschließlich gegen Ältere antreten mussten. Herausragend in Form präsentierte sich Max Schöneweiß. Die Mannschaft erreichte einen verdienten dritten Platz.

Greta Cziesso und Finn Jarke nahmen als Kapitäne die Siegerpokale für ihre Teams entgegen. Die Torhüterin aus Neukloster und der Sternberger Keeper Luick Güttler waren die Besten auf ihrer Position und erhielten dafür Preise. Die besten Spieler des Turniers Max Schöneweiß und Pauline Peters freiten sich jeweils über ein Trikot von einer Bundesligamannschaft mit Autogrammen. Die Spieler/innen der Siegerteams bekamen ein Basecap vom Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer bzw. Autogrammkarten vom derzeitigen Bundesligazweiten Thüringer HC.

Der Veranstalter dankt den Helfern Gerhard Schwemm, Dorit Albrecht, Liane Köhnke sowie den jungen Schieds- und Kampfrichtern Kevin Meßmann, Dustin Burmeister, Leon Seidel und Fabian Wruck. „Die 17 Spiele waren meines Erachtens eine Werbung für den Jugendhandball in Sternberg. Es wäre schön, wenn die Kinder die Möglichkeit bekämen, auch ab Klasse fünf regelmäßig Handball spielen zu können“, so Heike Sablofski, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Handball.

Sternberg I Jungen: Luick Güttler, Juan Wirkus, Louis Güttler, Paul Galla, Erik Schlünz, Lucas Dieckow, Nico Wruck und dem Kapitän Finn Jarke

Sternberg I Mädchen: Clara Schmidtke, Pauline Peters, Miriam Muth, Larissa Schmid, Leonie Ebeling, Lillemor Schreiber und Anna Kott

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