Ventschow : „Hummelnest“ schwört auf die Naturnähe

Während Lennard oben thront, betätigen sich Nele, Charlotte und Lana (v.l.) an den Stangen auf dem Spielplatz der Ventschower Kita.
Während Lennard oben thront, betätigen sich Nele, Charlotte und Lana (v.l.) an den Stangen auf dem Spielplatz der Ventschower Kita.

In die Ventschower Kindertageseinrichtung gehen gegenwärtig 59 Mädchen und Jungen

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09. Juni 2018, 05:00 Uhr

In der Ventschower Kindertageseinrichtung „Hummelnest“ freuen sich alle schon auf den Umzug im kommenden Jahr in einen Teil der alten Schule als neuen Kita-Standort. Die Bausubstanz der um 1959/1960 gebauten Kita in der Straße der Jugend ist marode, Ende 2019 erlischt die Betriebserlaubnis .

Die aktuell 59 Mädchen und Jungen spielen derweil wie eh und je auf dem Außengelände des gegenwärtigen Standorts. Die Kita befindet sich seit April 2006 in Trägerschaft des Diakoniewerks Neues Ufer in Rampe. Und so lange ist auch schon Gabriele Helinski die Leiterin des „Hummelnestes“.

„Unser Schwerpunkt ist die Naturnähe. Ventschow ist von Wald, Seen und Wiesen umgeben. Wir sind mit den Kindern viel unterwegs“, so Helinski. „Die Mädchen und Jungen können sich ausprobieren und vieles entdecken. Es ist schön zu beobachten, wie sie sich draußen bewegen – ohne Spielzeug. Und sie sind fantasiereich.“ Ob Lagerfeuer, Hütte bauen oder auf einem Stamm balancieren. Die Mädchen und Jungen entdeckten etwa bei einer Kröte, „wie sie atmet oder ob sie sich überhaupt bewegt“, so Helinski.

Der Leiterin der Einrichtung sei es wichtig, dass sich die Kinder viel an der frischen Luft bewegen. „In den Räumlichkeiten sind sie aufgeregt, wollen toben; auf dem Spielplatz ist es schon ein bisschen ruhiger und im Wald herrscht totale Stille, alle Kinder sind so entspannt, weil sie viel zu sehen und zu entdecken haben.“

Mit der kleinen Landschule in Lübow gibt es seit zehn Jahren einen Kooperationsvertrag. „Das würden wir auch mit der Grundschule Warin machen, aber die meldet sich nicht“, sagt Gabriele Helinski. Unter den acht Mitarbeitern gibt es seit fünf Jahren mit Thomas Bindschus aus Dabel auch einen Mann. Helinski: „Die Kinder mögen ihn, er bringt auch einmal eine andere Perspektive rein. Männer in Kitas, das wird mehr. Ich finde es gut.“

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