Sternberg : Hort feierte Frühlingsfest

Helga Böhnke mit Enkelin Kim (Mitte) stellte  Seidenmalerei vor. Sophia (r.)  und Lara  schauen erst einmal zu.  Fotos:  Ines Engelbrecht
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Helga Böhnke mit Enkelin Kim (Mitte) stellte Seidenmalerei vor. Sophia (r.) und Lara schauen erst einmal zu. Fotos: Ines Engelbrecht

Sternberger Kinder hatten Geschwister, Eltern und Großeltern eingeladen zu sich eingeladen.

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21. März 2014, 16:34 Uhr

Zum dritten Frühlingsfest des Hortes der Grundschule in Sternberg luden Erzieherinnen und Hortkinder ihre Geschwister, Eltern und Großeltern am Donnerstag ein. Klärchen lachte vom Himmel und die Kinder nutzen das bunte Programm auf dem Schulhof und im Hause. Da gab es Riesenseifenblasen, eine lange Plakatwand wurde mit bunten Farben gestaltet, große Dosen wurden umgeworfen, mit Sand gefüllte Luftballons flogen durch die Luft, eine Kaffeetafel war gedeckt. Sophia Rooch (10) eröffnete das Fest mit einem Frühlingsgedicht.
„Die Idee zu einem Frühlingsfest stammt aus unserem Kollegenkreis. In einer Kinderkonferenz wurde sie diskutiert, darüber abgestimmt und für toll befunden“, so Andrea Moschinski, seit 2009 Hortleiterin. Ihre Tochter Lara besucht die Grundschule und nutzt den Hort ebenfalls. Die Achtjährige hatte ihre Oma eingeladen. „Ich habe meine Omi sehr lieb und freue mich, dass ich ihr alles einmal zeigen kann“, sagte das Mädchen und sauste auch schon wieder los. „Ich stamme aus Thüringen und bin noch nicht so lange hier. Ich wohne gleich gegenüber der Schule. Wenn ich aus dem Fenster schaue, kann ich meine Tochter und meine Enkelin sehen. Das ist für mich sehr schön und ich bin froh, dass ich ganz nah bei ihnen wohne“, erzählte Karin Brand. „Das ist schon praktisch, wenn meine Tochter die Schule besucht, den Hort nutzt und meine Mutter in der Nähe ist. Für mich als Mutter und Tochter ist das eine enorme Erleichterung, spart Zeit und Wege“, so Andrea Moschinski.

„Aktionen, die die Kinder betreffen, mache ich immer mit. Die Kinder sind stolz, dass sie uns alles zeigen können“, sagte Kathleen Trautmann. Sie legte eine Kaffeepause ein, genoss den selbstgebackenen Kuchen, den Eltern spendiert hatten. Ihre Tochter Jule besucht die vierte Klasse. Eine ältere Tochter hat in der Grundschule gelernt und der kleine Sohn, der den Kindergarten gegenüber besucht, wird hier auch eingeschult, erzählte die 38-Jährige.

Gekommen waren auch Daniela und Daniel Broßmann. „Unsere Töchter Celina und Virgenie besuchen den Hort. Wir können uns umschauen, die Kinder haben einen schönen Tag und Julian kann sich seine spätere Schule auch schon ansehen“, so die 30-Jährige. Der Zweijährige hat aber noch ein bisschen Zeit. Er genoss es auf dem Arm seiner Mutter zu sein. Die Sechs- und die Achtjährigen kuschelten kurz mit ihrem Brüderchen und nutzten weiter das Bastel-, Spiel- und Malangebot.

Dichter Andrang herrschte am Tisch mit der Seidenmalerei. Hier hatte Helga Böhnke kleine Spannrahmen, Farben, Effektsalz und Glitzerdeko mitgebracht. „Meine Enkelin Kim besucht Schule und Hort. Ich habe gedacht, ich biete den Kindern etwas Schönes an, was sie mitnehmen können. Meine Familie hat alles gesponsert. Früher arbeitete ich als Kindergärtnerin und mir macht es Freude, den Kindern etwas Neues zu zeigen“, so die 63-Jährige aus Dabel. 164 Kinder werden im Frühhort ab 6.30 bis 7.45 Uhr betreut. Bis um 17 Uhr hat der Hort für die Kinder nach der Schule offen.



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