Sternberg : Hohen Pritz ohne Kandidat für den Bürgermeister

Der Wahlausschuss tagte am Mittwochabend öffentlich im Sternberger Rathaus.
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Der Wahlausschuss tagte am Mittwochabend öffentlich im Sternberger Rathaus.

Der Wahlausschuss im Amt Sternberger Seenlandschaft hat 217 Kandidaten für die Gemeinde- und Stadtvertretungen sowie als ehrenamtliche Bürgermeister bestätigt .

svz.de von
27. März 2014, 17:39 Uhr

In den elf Gemeinden und zwei Städten des Amtes Sternberger Seenlandschaft treten zur Kommunalwahl am 25. Mai 217 Kandidaten an. Alle Vorschläge von Parteien und Wählervereinigungen sowie Einzelbewerbungen bestätigte der Wahlausschuss einstimmig auf
einer öffentlichen Sitzung am Mittwochabend im Rathaus.

In den Gemeinde- und Stadtvertretungen sowie als ehrenamtliche Bürgermeister sind 111 Mandate zu besetzen, in den meisten Gemeinden jeweils sieben. Ausnahmen bilden wegen der höheren Einwohnerzahl Dabel mit elf und Kuhlen-Wendorf mit neun Sitzen. Von Letzteren bleibt einer jedoch frei, weil sich lediglich acht Kandidaten zur Wahl stellen. Zwei Mandate weniger als vor fünf Jahren stehen Witzin zu, denn die Gemeinde ist seitdem unter die 500-Einwohner-Marke gerutscht. Hier treten mit 21 jedoch die meisten Kandidaten an, gefolgt von Weitendorf mit 18 sowie Dabel und Kobrow mit jeweils 14. In Brüel gibt es 36 Bewerber um die 13 Sitze im Stadtparlament, in Sternberg sind es 50 für 15 Mandate. Letztere werden vollzählig von den am

25. Mai gewählten Stadtvertretern besetzt, weil Jochen Quandt der einzige hauptamtliche Bürgermeister ist. Er wurde Anfang 2012 für weitere neun Jahre im Amt bestätigt. Das ermöglichte ihm, die Leitung des Wahlausschusses zu übernehmen. Als Sternberger Bürgermeister ist Quandt gleichzeitig Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes.

Die ehrenamtlichen Bürgermeister stellen sich bis auf zwei erneut zur Wahl. Peter Davids aus der Gemeinde Blankenberg zu seinem Rückzug: „Ich bin seit 15 Jahren Bürgermeister, und es macht mir viel Spaß. Aber es kommt der Zeitpunkt, dass ein Jüngerer an die Reihe kommen sollte und vielleicht neue Ideen einbringt. Wer das Amt richtig macht, ist jeden Tag eingebunden. Zudem bin ich auch noch gewählter Vorsitzender im Vorstand des Flurneuordnungsverfahrens in unserer Gemeinde.“ Britta Täufer aus Hohen Pritz, gleichzeitig Amtsvorsteherin, tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut an. Die Gemeinde hat als einzige überhaupt keinen Bürgermeister-Kandidaten. Das bedeutet, dass die
Gemeindevertretung auf der konstituierenden Sitzung nach dem 25. Mai das Oberhaupt aus ihren Reihen wählt.

In zwei Kommunen gibt es jeweils drei Bewerber. In Borkow sind das neben Amtsinhaberin Regina Rosenfeld (SPD) Olaf Lorenz (Die Linke) und Maik Orzessek (Wählergemeinschaft Schlowe), in Brüel neben Hans-Jürgen Goldberg (Die Linke) Torsten Lange (SPD) und Birgit Jepsen (Bürgerschaft der Gemeinde Brüel). In Langen Jarchow wird die jetzige Bürgermeisterin Christa Richelieu von Sabine Schuch (beide Einzelbewerber) herausgefordert, in Witzin Bruno Urbschat (CDU) von Hans Hüller (Wählergemeinschaft „Witziner Mitte“). Die Amtsinhaber Herbert Rohde (Wählergemeinschaft Dabel), Olaf Schröder (CDU/Kobrow), Ralf Toparkus (Die Linke/Kuhlen-Wendorf), Berthold Löbel (Allianz Bauern und ländlicher Raum/Mustin), Bernd Knoll (Wählergmeinschaft Weitendorf), Alfred Nuklies (Einzelbewerber/Zahrensdorf) sowie Uwe Schulz (Einzelbewerber), der die Nachfolge Peter Davids in Blankenberg antreten will, sind die einzigen Kandidaten in ihren Gemeinden.

Jetzt gehe es darum, rechtzeitig die Wahlvorstände für den 25. Mai zu besetzen, so Jochen Quandt.

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