Klein Labenz : Hoffnung für Ferienanlage?

Einst FDGB-Vorzeige-Ferienheim, verfällt das Hauptgebäude immer mehr.
Einst FDGB-Vorzeige-Ferienheim, verfällt das Hauptgebäude immer mehr.

Dresdner Investor will Gelände in Klein Labenz aus Dornröschenschlaf holen

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03. März 2020, 19:00 Uhr

Zu DDR-Zeiten war das FDGB-Ferienheim „Willi Schröder“ in Klein Labenz eine Riesen-Nummer mit bis zu 500 Betten in vier Häusern – eigenem Bootssteg, Sportplatz, Hauptgebäude mit Restaurant und Clubcafé samt Parkettfußboden. Mathias Vossler aus Strenz bei Güstrow war der letzte Betreiber des „Natur- & Ferienparks“. Er ließ diverse Ferienhäuser mit durchaus gehobenem Niveau auf der Anlage errichten. 2015 kam die Insolvenz, ein russischer Geldgeber hatte die beantragt und wollte anschließend hier selbst einsteigen. Jetzt will ein Investor aus Dresden die Sache in die Hand nehmen. Am Dienstag gab es in Klein Labenz einen Vorort-Termin zusammen mit Warins Bürgermeister Björn Griese und Bauamtsleiterin Anke Mansour aus Neukloster. „Es hört sich sehr interessant und vielversprechend an“, so Griese. Der Sachse habe das ambitionierte Ziel, „ein Ferienhaus noch zu der Saison wieder flott zu machen“. Der Investor wolle erst einmal den unteren Teil mit den Ferienhäusern angehen. Bettenhaus und das große Heim würden gegebenenfalls in einer 2./3. Projektphase folgen.

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