Free-Jazz in Brüel : Hochgenuss im Kulturknastfenster

Das Berliner Jazz-Trio „I am Three“ mit Christian Marien, Silke Eberhard und Nikolaus Neuser.
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Das Berliner Jazz-Trio „I am Three“ mit Christian Marien, Silke Eberhard und Nikolaus Neuser.

Brüeler Musiker Theo Jörgensmann lädt zum letzten Jazzabend 2017 ein mit der Berliner Gruppe „I am Three“ sowie Sängerin Maggie Nichols.

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14. Dezember 2017, 05:04 Uhr

Für die Freunde des Jazz gibt es in der Seenlandregion noch ein abschließendes 2017er-Highlight: Der Brüeler Klarinettist Theo Jörgensmann lädt am kommenden Sonnabend, dem 16. Dezember, um 20 Uhr ins Kulturknastfenster in der August-Bebel-Straße 1a der Kleinstadt ein. „I am Three & Maggie Nichols – The Music of Charles Mingus“ ist der Freejazz-Abend überschrieben. Der 1979 verstorbene Mingus war ein US-amerikanischer Jazz-Kontrabassist sowie Bandleader und gehörte zu den bedeutenden Komponisten des modernen Jazz.

Bei „I am Three“ handelt es sich um das Berliner Jazz-Trio von Nikolaus Neuser (Trompete). Ferner gehören Christian Marien (Schlagzeug) sowie Silke Eberhard (Altsaxophon) dazu. Und als besonderer Gast ist die Sängerin Maggie Nichols mit von der Partie. „Nichols kenne ich schon seit 1975, aus der Aachener Zeit noch“, betont Jörgensmann. Neben Jazz gehörten aber auch Brecht/Weill/Eisler zum Repertoire der Londonerin. Maggie Nichols komme auf Einladung vom „I am Three“ nach Brüel. „Gemeinsam sind sie auf einer kleinen Deutschland-Tournee unterwegs, treten unter anderem in Berlin auf“, so Jörgensmann, der sich freut, dass sie auch einen Abstecher ins Mecklenburgische unternehmen. „Neuser und Marien waren schon mal hier, aber einzeln“, berichtet der Hausherr.

Der gemeinsame Auftritt im Kulturknastfenster wird übrigens durch den „Musikfonds e.V.“ finanziell unterstützt. „Ansonsten könnten wir solche Leute gar nicht hierher holen, denn wir nehmen keinen Eintritt und die Künstler bekommen auch keine Gage“, erwähnt Theo Jörgensmann, der in der Szene ein weltweit bekannter Klarinettist ist.

2017 ist es der fünfte Jazzabend in Brüel. So wie die Musik von der freien Improvisation lebt, so verhält es sich mit der Terminplanung. Auch hier wird weitgehend improvisiert. Und so kann Theo Jörgensmann noch nicht sagen, was die Jazz-Fans im kommenden Jahr im Kulturknastfenster erwarten können.

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