A 20 in Fahrtrichtung Rostock : Hirsch springt über Mittelschutzplanke

Totalschaden am Passat nach Hirsch-Kollision. 

Totalschaden am Passat nach Hirsch-Kollision. 

Kurioser Unfall trotz der Wildzäune an der Küstenautobahn in Höhe Neukloster

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27. Dezember 2017, 13:25 Uhr

Am Morgen des 2. Weihnachtsfeiertages informierte ein Autofahrer die Polizei über einen nicht alltäglichen Wildunfall auf der A 20 in Höhe Neukloster. Der 35-jährige Passat-Fahrer aus Schleswig-Holstein war in Fahrtrichtung Rostock unterwegs, als ein Hirsch die Mittelschutzplanke übersprang und plötzlich vor seinem Fahrzeug auftauchte. Trotz Gefahrenbremsung kam es zur Kollision. Dabei ging die Frontscheibe zu Bruch. Anschließend lenkte der Leichtverletzte seinen Pkw auf den Seitenstreifen und seine Familie konnte das stark beschädigte Fahrzeug verlassen. Am Passat entstand Totalschaden, das Auto musste geborgen werden. Der Pkw-Fahrer wurde durch die Besatzung eines hinzugezogenen RTW vor Ort ambulant behandelt. Der Hirsch erlag seinen Verletzungen.

Trotz durchgängiger Wildzäune an der A 20 kommt es auch hier immer mal wieder zu Wildunfällen. So kam es im Herbst 2016 laut Polizeisprecher Axel Köppen „zu einer Wildschwein-Problematik im Bereich Wismar-Mitte, so dass die Geschwindigkeit herabgesetzt werden musste“.

Ein Loch im Wildzaun wurde jetzt beim Hirschunfall nicht festgestellt, wie ein Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeisterei in Upahl auf SVZ-Nachfrage betonte.

Vor sechs Wochen erst fungierten auf der A 14 bei Raben Steinfeld Polizisten gar als Treiber einer Wildschweinrotte. Zwischen Kreuz Schwerin und Abfahrt Schwerin Ost gibt es hier keine Wildzäune. Aber auch mit Zaun kommen Tiere auf Autobahnen – sie nutzen, wie die Autos auch, dazu die Auf- bzw. Abfahrten.

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