Großeinsatz bei Dambeck : Hilferuf aus dem Schilfgürtel

 Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
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Frau steckte im Uferbereich des Kleinen Dambecker Sees fest und wird letztlich im Unterholz gefunden

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22. September 2017, 11:45 Uhr

Eine 53-jährige Frau sorgte am Donnerstagabend für ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr. Zunächst hatte ein Spaziergänger gegen 19.30 Uhr am Kleinen Dambecker Sees (Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen) die Hilferufe einer weiblichen Person vermeintlich aus dem Schilfgürtel vernommen. Er informierte sofort den Polizei-Notruf 110.

Die Polizei rückte mit Einsatzkräften und Unterstützung durch die Feuerwehren Bad Kleinen und Bobitz sowie mit Rettungs- und Notarztwagen an. Aufgrund der Uferbeschaffenheit gelang es den 25 Kameraden der Wehren trotz aller Bemühungen zunächst nicht, den genauen Aufenthaltsort der Frau zu lokalisieren. Zur Unterstützung der Suchmaßnahme wurde bereits ein Polizeihubschrauber in Erwägung gezogen.

Schließlich gelang es, die gesundheitlich angeschlagene, aus der Umgebung stammende Frau im Unterholz zu lokalisieren und zu retten. Aufgrund der festgestellten Unterkühlung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Frau konnte erst einmal keine Angaben dazu machen, wie lange sie im Uferbereich festgesteckt hatte. Auch zum Grund, warum sie sich überhaupt dort aufgehalten hatte, dazu gab es heute laut Wismars Polizeisprecherin Nancy Schlönenberg „keine Erkenntnisse“. Der 42 Hektar große Kleine Dambecker See ist Teil des Naturschutzgebiets Dambecker Seen und hat eine fast quadratische Form mit zergliedertem Ufer. Er weist eine mittlere Wassertiefe von nur 70 Zentimetern auf und ist vollständig von einem Schilfgürtel umgeben. Das Nordostufer ist sehr sumpfig.

 

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