Eickelberg : Hier treffen viele Menschen zusammen

Kunstkirche in Eickelberg:  Nach dem offiziellen Teil konnten die Bilder der 15 Künstler besichtigt werden.
Kunstkirche in Eickelberg: Nach dem offiziellen Teil konnten die Bilder der 15 Künstler besichtigt werden.

Großes Interesse bei der Eröffnung der 5. Kunstkirche in Eickelberg

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29. Juli 2019, 05:00 Uhr

Es ist immer wieder ergreifend, wie viele Menschen die Eickelberger Kirche zu Veranstaltungen besuchen. Wieder müssen einige Gäste stehen. Aber das macht ihnen nichts aus. Sie kommen gern hierher, denn hier passiert etwas und immer wieder etwas Neues. Der Freundeskreis der Eickelberger Kirche hatte Freitag zur Eröffnung der 5. Kunstkirche eingeladen.

Begeistert war auch Propst Wulf Schünemann: „Ich bin gern in Eickelberg, bin beeindruckt, wie es der Freundeskreis geschafft hat, diese Kirche so zum Leben zu erwecken. Sie haben es auch geschafft, dass diese Kirche dank der durchgesetzten baulichen Maßnahmen noch viele Jahre so genutzt werden kann. Ich bin ebenso beeindruckt über die Vielschichtigkeit des Programms der 5. Kunstkirche und dass die ursprüngliche Bestimmung der Kirche dabei nicht vergessen wird.“

Die Eröffnung der 5. Kunstkirche zu Eickelberg ging einher mit einer Vernissage. Dem Freundeskreis, in persona Karen von Blomberg, Elke Woitke und Nils Rackwitz, war es gelungen, noch einmal Werke der 15 Künstler auszustellen, die in den vergangenen vier Kunstkirchen präsent waren.

Einige der Künstler waren anwesend. André van Uehm aus Woserin zum Beispiel: „Ich freue mich sehr, noch einmal hier zu sein. Es war mir einfach ein Bedürfnis, schon weil dieser Freundeskreis so aktiv ist“, meinte er. Auch Daniela Melzig aus Techentin bekundete, dass sie gern noch einmal gekommen war. Heidi Sprenger ist sogar in Eickelberg geboren und getauft worden. „Jetzt lebe ich nicht mehr hier, mich zieht es aber doch immer wieder zurück, zur Familie und in diese Kirche. “

Ergreifend war das Spiel der 14-jährigen Meta Adolphi aus Qualitz auf ihrer Harfe. In der Laudatio zur 5. Kunstkirche und der Vernissage erinnerte Ernst Schützler aus Qualitz, dass er zusammen mit Pastorin Helga Müller schon die 1. Eickelberger Kunstkirche eröffnen durfte. „In erster Linie ging es um die Rettung der Eickelberger Dorfkirche…“

Inzwischen sind zehn Jahre vergangen. „Was wir heute hier in Eickelberg erleben dürfen, grenzt an ein Wunder“, so Schützler. Die Kirche ist inzwischen in einem guten baulichen Zustand. Dank vieler Veranstaltungen, organisiert durch einen aktiven Freundeskreis, wurde deutlich, dass es gelingen kann, die Kirche neu zu leben, Konzerte, Vorträge, Lesungen, besondere Filmaufführungen, Gottesdienste, die Kirche als Start- und Zielpunkt für Wanderungen und Radtouren mit gemeinsamem Picknick zum Abschluss – das alles lässt die Kirche Mittelpunkt für das Zusammentreffen vieler Menschen aus dem Dorf und der Umgebung sein.

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