Premiere in Witzin gelungen : Hier spielt die Musik

Bevor die einzelnen Gruppen sich nach Instrumenten aufteilten, wurde noch für ein Gruppenfoto am Mühlensee posiert. Fotos: Privat (1) / Wibke Niemeyer (3)
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Bevor die einzelnen Gruppen sich nach Instrumenten aufteilten, wurde noch für ein Gruppenfoto am Mühlensee posiert. Fotos: Privat (1) / Wibke Niemeyer (3)

Zum ersten Mal fand in Witzin ein Abenteuer-Workshop für Bläser, Gitarren und Tänzer am Mühlensee und im Gemeindehaus statt.

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17. September 2017, 21:00 Uhr

Zuerst erklingt ein C. Dann ein D. Schließlich ein E. Und ein F. In der Gerätehalle der Freiwilligen Feuerwehr Witzin geht es Samstagvormittag musikalisch zu. 13 Kinder sitzen mit Trompete, Tenor- sowie Waldhorn vor ihren Notenständern. Sie kommen aus dem Amtsbereich Sternberger Seenlandschaft und proben zum ersten Mal zusammen in einem Workshop. „Wenn man spielen will, muss man locker sein. So erreicht ihr die höchste Spielgeschwindigkeit und euch tun später nicht die Schultern und Hände weh“, gibt Michael Schwatlo den Jungen und Mädchen Tipps im richtigen Umgang mit dem Blasinstrument und kontrolliert die Spielhaltung jedes Einzelnen. Bei Tammo aus Sternberg hat der musikalische Leiter der Ostemusikanten aus Hechthausen bei Cuxhaven kaum etwas zu beanstanden. „Ich spiele erst seit drei Monaten Trompete, aber schon seit fünf Jahren Klavier. Habe auch schon bei ,Jugend musiziert‘ teilgenommen. Beide Instrumente zu spielen, macht mir gleich viel Spaß“, erzählt der Neunjährige und holt tief Luft, um den nächsten Ton anzublasen. „Zu 80 Prozent besteht das Trompetenspiel aus Luft und Zunge. Deshalb übe ich mit den Schülern auch Zungenbildung“, erklärt Schwatlo. Zudem gibt er den Kindern auch den ein oder anderen Rat zur Pflege der Instrumente. „Die Kinder sind motiviert und haben Spaß an der Sache. Auch falsche Töne können Spaß machen“, freut er sich.

Nebenan im Gemeinderaum üben Sebastian Hüller und Anke Wissmann unter Leitung von Heike Lorenz das Gitarrenspiel. Sie haben sich für den Titel „Always look on the bright side of life“ aus dem Film „Das Leben des Brian“ entschieden. Aller Anfang ist schwer. „Ich bin etwas nervös, aber kriege das hin“, ist sich Anke Wissmann sicher.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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