Brüel/Warin : Heute schließen Getränkemärkte in Brüel und Warin

Bernd und Heike Schulz in ihrem Brüeler Getränkefachmarkt.
Foto:
1 von 1
Bernd und Heike Schulz in ihrem Brüeler Getränkefachmarkt.

Nach einem Monat Umbau geht es mit neuen Eigentümern an beiden Standorten weiter

von
30. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Heike und Bernd Schulz werden heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihre Getränkefachmärkte in Brüel und Warin betreten, denn beide Einrichtungen öffnen letztmalig unter ihrem Namen.

1990 begann Bernd Schulz in Brüel in der Schmiedestraße mit einem Getränkemarkt, „der vor der Erweiterung so groß war wie eine Doppelgarage“, erinnert sich der 53-Jährige. Anfangs fuhr er auch noch über Land. Mit dem neuen Standort Am Mühlenberg vor fast 20 Jahren konnte Bernd Schulz sein Angebot erweitern, zudem eine Lotto-, dann eine Postannahmestelle integrieren.

Umziehen mussten Schulz’ auch mit ihrem Getränkefachmarkt innerhalb der Wariner Friedensstraße. Und haben dies gleich genutzt, um auch hier die größere Räumlichkeiten zu schaffen.

Aus gesundheitlichen Gründen übergab Bernd Schulz 2012 die Leitung an seine Frau Heike. „Er stand mir aber mit Rat und Tat zur Seite“, sagt die 53-Jährige. Heute verabschiedet sich zumindest Bernd Schulz ganz von seinen langjährigen Kunden, seine Frau arbeitet ab Februar in Brüel im Markt mit neuem Inhaber als Verkäuferin weiter. „Es geht gesundheitlich nicht mehr und weil es zu viel wird. Jetzt bleibt mehr Zeit für Kinder und Enkel“, begründet er. „Als Verkäuferin hat man einen Feierabend und Urlaub. Das hatten wir nicht“, ergänzt sie.

Beide  Getränkefachmärkte öffnen wieder, freuen sie sich auch für ihre Kunden. Den Brüeler übernimmt die Konsumgenossenschaft Hagenow eG., die, weil das Personal nicht ausreicht, noch Mitarbeiter sucht. In Warin führt das Getränkehaus Meyer & Simon das Geschäft weiter. „Alle Mitarbeiter werden übernommen. Das war uns wichtig“, sagt Heike Schulz, die sich auch im Namen ihres Mannes herzlich bei allen Kunden bedankt. Nach Bekanntwerden, dass sie aufhörten, sei schon ein bisschen Wehmut auch bei Kunden zu spüren gewesen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen