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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 19:08 Uhr

Brüel/Sternberg : Heute ist der „Berliner“-Tag

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Trotz vieler neuer Sorten des beliebten Silvester-Kuchens halten viele an einer Tradition fest: Einer muss mit Senf gefüllt sein.

von
erstellt am 31.Dez.2014 | 09:00 Uhr

An keinem anderen Tag im Jahr werden so viele Berliner verkauft wie am heutigen Silvester, sagt Bäckermeisterin Petra Schulz, Inhaberin der Brüeler Traditionsbäckerei Schultz. Um die 2000 waren es im Durchschnitt in den vergangenen Jahren in ihren Geschäften. Seit gestern Nachmittag und bis in die frühen Morgenstunden wurde dafür gebacken und natürlich Stück für Stück glasiert. Da steht die Chefin selbst mit in der Backstube.

„Mein Favorit ist der Eierlikör-Berliner“, verrät sie. Ihr Mann bevorzuge Quarkbällchen, „weil die mit frischem Quark gebacken werden. Und Schürzkuchen essen wir das ganze Jahr“. Mit Berlinern ist Petra Schulz groß geworden, erzählt sie schmunzelnd – 1896 hatte Urgroßvater Bernhard Schultz den Handwerksbetrieb gegründet, Großvater Gustav Schultz ihn weitergeführt, bevor mit Vater Heinz Schultz dann in dritter Generation den Familienbetrieb übernommen hatte. Petra Schulz ist seit 1989 in der Bäckerei. 2003 hatte sie ihren Meisterabschluss und nur drei Jahre später den Betrieb übernommen.

„Als Kind und Jugendliche gab es zu Silvester Zucker-Berliner und welche mit Glasur, Schürzkuchen und ein Muss war Spritzkuchen“, erinnert sie sich. Und an die Apfel-Berliner, die sie dann als Firmenchefin selbst noch einige Jahre im Angebot hatte. Aber weil immer weniger Kunden danach gefragt hätten, habe sie die aus dem Angebot genommen. Dafür ist Neues dazugekommen wie beispielsweise bunte Berliner, Berliner mit Eierlikör oder mit Pflaumen gefüllte Schoko-Berliner, Schürzkuchen, Minis oder Kameruner, die einer kleinen Brezel ähnlich aussehen. Ein typisches Nachwendeprodukt seien die Donuts.

 

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

 

 

 

 

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