Dabel : Herrenweg in Dabel bekommt neue Leuchten

Die Beleuchtung im Herrenweg wird durch LED-Technik ersetzt.
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Die Beleuchtung im Herrenweg wird durch LED-Technik ersetzt.

Der Förderbescheid über die Hälfte der Investitionssumme für LED-Technik liegt vor. Jetzt erfolgt die Ausschreibung – die Fertigstellung ist noch dieses Jahr vorgesehen.

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25. August 2016, 21:00 Uhr

Nach langem Warten kann nun die Bauvorbereitung beginnen: Die Gemeinde Dabel erhält eine Zuwendung von 51 590,93 Euro für neue Straßenbeleuchtung. Der Fördersatz beträgt nach Mitteilung aus dem Schweriner Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung 50 Prozent. Das Geld kommt aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und dient zur Förderung von Projekten gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie in Kommunen, wie es hier in schon verkürztem Amtsdeutsch heißt.

Im Herrenweg wird die vorhandene Straßenbeleuchtung durch LED-Technik
ersetzt. Anstelle der sieben Natriumdampf-Hochdrucklampen werden 25 Leuchten inklusive neuer Masten und Kabel installiert. Die alte Anlage ist seinerzeit mit zu großen Abständen gebaut worden und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Mit der geplanten Maßnahme soll eine erhebliche Senkung der Betriebskosten erreicht werden. Neben einer Energieeinsparung von jährlich 6 826 Kilowattstunden (kWh) wird mit etwa vier Tonnen weniger Kohlendioxid im Jahr gerechnet, heißt es in der Presseinformation aus dem Ministerium.

Die Förderung sei Anfang des Jahres beantragt worden, sagte Bürgermeister Herbert Rohde auf SVZ-Nachfrage. „Es hat lange gedauert, aber nun freuen wir uns, dass der Bescheid vorliegt.“ Nach mündlicher Zusage vor etwa zwei Wochen sei der inzwischen auch im Amt eingetroffen. „Von heute auf morgen geht so was nun mal nicht. Es mahlen viele Mühlen und manchmal auch langsam“, sagt der Dabeler Bürgermeister dennoch entspannt. Viel mehr ärgere ihn die komplizierte Antragstellung für die Fördermittel und dass bei so einem kleinen Vorhaben Planungsleistungen gesetzlich vorgeschrieben seien. Damit würden die Kosten unnötig in die Höhe getrieben. „Der prozentuale Anteil ist nicht unerheblich“, so Rohde. Seitens des Planers sei alles korrekt nach den gesetzlichen Vorgaben.

Angesichts des Förderbescheides werde nun in der Verwaltung die Ausschreibung vorbereitet und gerechnet, wie sich der Eigenanteil der Dabeler aufteilt. Die Gemeinde hat Geld dafür im laufenden Haushalt eingeplant. Was auf die Anlieger zukommt, werde mit ihnen konkret besprochen, so der Bürgermeister. „Bevor klar war, ob wir überhaupt Fördermittel bekommen, konnten wir dazu nichts sagen.“ Die neue Straßenbeleuchtung soll dann noch in diesem Jahr installiert werden.


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