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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Dezember 2017 | 20:43 Uhr

Brüel : Hecht aus Holz vom Badehaus verschwunden

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Fisch war seinerzeit ein Geschenk der Reetdachdecker an die Stadt Brüel

von
erstellt am 15.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Mit einem großen Fest, bei dem ein Weihnachtsschwimmen veranstaltet wurde, hatten Brüeler und Gäste Ende Dezember 2009 das sanierte Badehaus und den neu gebauten Steg am Roten See eingeweiht. Auch zehn Grad Minus hielten sie nicht vom Feiern ab.

Das Holzhaus mit Platz auch für den Rettungsschwimmer war wieder mit Reet gedeckt worden, auffällig am Giebel waren aber auch ein aus Holz gefertigter Fisch bzw. Eichenlaub und zwei Fuchsköpfe.

„Das denkt sich mein Vater aus. Durch den Fisch symbolisieren wir den Bezug zum Brüeler Anglerverein, der hier ansässig ist, und mit den Fuchsköpfen und dem Eichenlaub den Wald, in den der See eingebettet ist“, hatte Reetdachdecker Andreas Stapelfeldt seinerzeit in einem SVZ-Beitrag erklärt. Der Müsselmower hatte gemeinsam mit seinem Vater Heinz Stapelfeldt das Dach neu eindeckt.

„Der Fisch, ein Hecht, war ein Geschenk der Reetdachdecker an die Stadt“, sagt der Brüeler Bürgermeister Jürgen Goldberg.

Doch irgendwann, vermutlich im vergangenen Jahr, verschwand der Fisch. Nicht nur die Stadt, sicherlich auch die Badegäste am Roten See und die Besucher der wieder eröffneten Blockhütte würden sich freuen, wenn der Hecht wieder auf seinen Platz zurück kehrt.

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