warin : Hausmusik bei Pastor Kunert

Weihnachten spielt Familie Kunert Hausmusik: – die Eltern Dorothea und Andreas Kunert, Sophie (hinten v.l.), Magda mit der Gitarre, Friedrich, Johann und Anna-Maria (vorn v.l.) sowie deren Freund Ferdinand Schumacher (hinten r.).
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Weihnachten spielt Familie Kunert Hausmusik: – die Eltern Dorothea und Andreas Kunert, Sophie (hinten v.l.), Magda mit der Gitarre, Friedrich, Johann und Anna-Maria (vorn v.l.) sowie deren Freund Ferdinand Schumacher (hinten r.).

Die Wariner Pastorenfamilie spielt zu Weihnachten für sich, mit Posaunenchor und Flötengruppe aber auch in Kirchen der Region.

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23. Dezember 2014, 16:12 Uhr

Fröhlich klingt „Ihr Kinderlein kommet“ durchs Haus. Die Pastoren Dorothea und Andreas Kunert mit ihren Kindern Anna-Maria, Sophie, Magda, Friedrich und Johann spielen das weihnachtliche Lied. Die Großeltern, Gertrud und Manfred Poley, lauschen. Musik wird bei Kunerts groß geschrieben. Zu familiären Anlässen, aber wenigstens zum Weihnachtsfest, hat die Familie Zeit und Muße, gemeinsam zu spielen und zu singen. „Musik ist eine schöne Art, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Für uns als Eltern ist es wichtig, dass wir die Kinder unterstützen. Selbst wenn sie einmal aufhören möchten, Musik zu machen, ist doch der Grundstein gelegt“, so Dorothea
Kunert.


Neben Flöte noch Klavier, Gitarre und Posaune


Sie und ihr Mann lernten schon in der Kindheit, Flöte zu spielen. Das war auch das erste Instrument, das die Kinder in der musikalischen Früherziehung an der Musikschule in Wismar erlernten. Und die Großmutter hat viel mit ihnen geübt. „Das war ein großes Geschenk. Bis vor
einem Jahr stand meine Mutter den Kindern mit Rat und Tat zur Seite, da ich beruflich viel unterwegs war und bin “, sagt die Pastorin aus Warin, die Quer- und Blockflöte spielt und in der Kirchengemeinde die Flötengruppen sowie die Band „Irlichter“ leitet.

Andreas Kunert stammt auch aus einem Pastorenhaus. Er lernte neben Flöte noch Klavier-, Gitarre- und Posaunespielen. Seit zwei Jahren ist er Landesobmann des Posaunenwerkes MV. „Wir als Familie ergänzen uns. Wer ein Instrument spielen möchte, eignet es sich meist im Selbststudium an“, erzählt der 50-Jährige.

„Ich hab auch Flötespielen gelernt. Als ich 14 Jahre war, kam das Interesse am Schlagzeug dazu. Das gibt den Takt an, vor allem in Musikbands. Im Haus der Zukunft ist ein Bandübungsraum, den ich nutzen kann. Auch zuhause habe ich Instrumente. Seit elf Jahren spiele ich Klavier“, sagt der 17-jährige Friedrich. Sehr gerne lasse er Filmmusiken erklingen. Sein jüngerer Bruder Johann besucht den Klavierunterricht. „Ich mag lieber Klavier spielen und finde, das ist leichter als Flöte“, meint der Elfjährige.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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