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Sternberg : Haftbefehl erwirkt nach Tod in Sternberger Gartenanlage

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Gegen einen 46-jährigen Sternberger wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen einen 46-jährigen Sternberger wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Körperverletzung mit Todesfolge aufgrund eines Streits in der Silvesternacht (SVZ berichtete).

Wegen dieser Tat hat das Amtsgericht Parchim gestern antragsgemäß Haftbefehl erlassen, nachdem das Amtsgericht einen bereits am 4. Januar gestellten Haftantrag zunächst abgelehnt und die Staatsanwaltschaft dagegen eine Beschwerde eingelegt hatte.

Nach den bisherigen Ermittlungen ist der Beschuldigte dringend verdächtigt, am 1. Januar nach Mitternacht im Rahmen einer Silvesterfeier mit mehreren Personen in einer Laube in der Gartenanlage „Ravenswinkel“ gleich hinter den Bahnschienen nahe der Biogasanlage nach erheblichem Alkoholkonsum und verbalen Auseinandersetzungen zunächst seiner Freundin mehrere Faustschläge und Fußtritte versetzt zu haben. Einige Zeit später, etwa gegen drei Uhr, soll der Beschuldigte einen weiteren Gast nach kurzem Streit so stark gegen dessen Oberkörper gestoßen haben, dass das Opfer nach hinten stürzte, mit dem Kopf gegen einen dort stehenden Ofen schlug und regungslos liegen blieb. Die Freundin des Opfers rief den Notarzt, der schließlich nur noch den Tod feststellen konnte. Die rechtsmedizinische Obduktion hat eine Hirnblutung ergeben, die zum Tod führte.

Der Beschuldigte wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Er ist bereits mehrfach, u.a. wegen Gewaltdelikten, vorbestraft und steht unter laufender Bewährung. Der Strafrahmen der Körperverletzung mit Todesfolge sieht vom Gesetz her eine Freiheitsstrafe von drei bis 15 Jahre vor.

Die Ermittlungen dauern an.

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erstellt am 08.Jan.2014 | 18:30 Uhr

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