Sternberg : Hände ausstrecken um zu geben

Ein Präsent für den langjährigen DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Olaf Steinberg (M.) durch Ortsvereinsmitglied Bruno Pischel. Rechts: Steinbergs Nachfolgerin Ulrike Hunz. Fotos: Sabine Uhlig
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Ein Präsent für den langjährigen DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Olaf Steinberg (M.) durch Ortsvereinsmitglied Bruno Pischel. Rechts: Steinbergs Nachfolgerin Ulrike Hunz. Fotos: Sabine Uhlig

Blumen und Präsentkorb für Olaf Steinberg: DRK-Ortsverein wählte neue Führung mit Ulrike Hunz an der Spitze.

svz.de von
21. November 2014, 17:48 Uhr

Ulrike Hunz ist die neue Chefin des DRK-Ortsvereins Sternberg. Auf einer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend wurde die Leiterin einer Logopädischen Praxis in Sternberg einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem der langjährige Ortsvereins-Vorsitzende Olaf Steinberg auf eine Wiederwahl verzichtete. Der CDU-Kommunalpolitiker ist als neu berufener Kreistagspräsident zahlreiche Verpflichtungen eingegangen.


Über 400 Mitglieder und 80 Ehrenamtler


Auf der Mitgliederversammlung dankte Steinberg, der seit 2001 dem Ortsverein vorstand, noch einmal nachdrücklich seinen Mitstreitern für die Unterstützung und lobte die familiäre und freundliche Atmosphäre im Ortsverein mit seinen über 400 Mitgliedern und derzeit rund 80 ehrenamtlichen Helfern. In seinem Bericht würdigte er die vielseitige Arbeit des Vereins in den vergangenen Jahren, hob beispielhaft dabei das Engagement der Freiwilligen in der Kleiderkammer, bei den vierteljährlichen Blutspendeaktionen und beim DRK-Sommerfest hervor. Als besonders beeindruckend würdigte er das inzwischen sehr harmonische Miteinander zwischen haupt- und ehrenamtlichen DRK-Mitgliedern. „Die Menschen fühlen sich hier wohl, unterstützen und helfen sich. Sie strecken die Hände aus um zu geben und nicht um zu nehmen“, meinte er und wurde in dieser allgemeinen Einschätzung auch vom DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Kanert unterstützt, der die Leistungen des Ortsvereins würdigte und den scheidenden Vorsitzenden mit eine Silbermünze mit der Sonderprägung „150 Jahre DRK“ ehrte.

Einstimmig nahmen die Anwesenden den Bericht der Schatzmeisterin Monika Schoen entgegen. Sie konnte den Teilnehmern berichten, dass im vergangenen Jahr die Rücklagen des Vereins erneut erhöht werden konnten, was für das kommende, vermutlich etwas magere Jahr ein günstiges „Polster“ darstelle. Viel Beifall erhielt auch Elke Kasten, die über die Jugendarbeit, speziell über die Jungen Sanitäter berichtete. In den Schulen der Stadt arbeiten inzwischen vier Sanitäter-Gruppen, eine wird von der rührigen Schulsozialarbeiterin selbst geleitet, die übrigen von ihr koordiniert.

Ulrike Hunz, seit zehn Jahren in Sternberg wohnhaft, versprach, den Charme des Ortsvereins auch in Zukunft zu erhalten und dessen Ausstrahlung weiter zu erhöhen. Es werde auch unter ihrer Leitung locker und familiär zugehen, wenn auch ernsthaft an der Lösung von Problemen gearbeitet werde. Als Beispiel nannte sie das Fehlen eines Tai-Chi-Übungsleiters, das dringend behoben werden müsse. Gemeinsam mit ihrem Team werden die Höhepunkte für 2015 vorbereitet, so das traditionelle DRK-Sommerfest. Verstärkt bzw. beibehalten werde im kommenden Jahr auf jeden Fall das Miteinander von verschiedensten Vereinen und Verbänden in der Stadt – so der Tafel oder der Freiwilligen Feuerwehr. Dieses gegenseitige Unterstützen sei ein weiteres markantes Markenzeichen des traditionsreichen Sternberger DRK-Ortsvereins.



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