Brüel : Großvorhaben ängstigt Menschen

Über hundert Bürger waren mit ihren Ängsten und  Fragen in die Brüeler „Hungerbremse“ zur Infoveranstaltung gekommen.
Über hundert Bürger waren mit ihren Ängsten und Fragen in die Brüeler „Hungerbremse“ zur Infoveranstaltung gekommen.

Bürgerinitiative lud zur Informationsveranstaltung über landwirtschaftliche Pläne in Keez, Thurow und Neu Necheln ein.

svz.de von
19. Dezember 2013, 16:40 Uhr

Die „Bürgerinitiative für nachhaltige Landwirtschaft in der Gemeinde Brüel“ (BI) hatte Mittwochabend zu einer Infoveranstaltung zu den Plänen des
Agrarhofes Brüel, eine Milchviehanlage nahe Keez und Gülletanklager in Neu Necheln und Thurow zu bauen (SVZ berichtete), eingeladen. Auch die Investoren waren eingeladen, wie Weike Aselmeyer für die BI betonte und zugleich klarstellte, dass diese Zusammenkunft auf Initiative der Bürgerinitiative zustande gekommen sei „weil wir alle zu wenig über das Großvorhaben wissen“. Darauf, dass weder ein Vertreter der Familie Pon, die 2012 die Agrarhof Brüel e.G. mit Service- und Marktfrucht GmbH gekauft hatte, noch deren Leiter gekommen waren, reagierten die weit mehr als einhundert Menschen im Publikum mit Enttäuschung. Rede und Antwort standen Dagmar Laugwitz und Felix Zimmermann für den Agrarhof und Jürgen Baier von der Landgesellschaft Leezen als Bauplaner für die Milchviehanlage.

Von den Stallungen und den Bedingungen seien die Betriebe, die „wir übernommen haben“, so Laugwitz, für die Zukunft nicht fit genug, so dass überlegt worden sei, an den Standorten um- oder auszubauen. Seit 1993 gibt es Kuhpon in Kaarz und Buchholz. Für letzteren Standort
habe die Baugenehmigung für die neuen Pläne vorgelegen, für Kaarz es ein Nein gegeben. 2012 hatte Pon dann den Agrarhof Brüel erworben, der „hatte wirtschaftliche Schwierigkeiten und sich Hilfe gesucht“, erklärte Dagmar Laugwitz. Als Brüel dazu gekommen sei, habe man neu überlegt, weil „dort massive Sanierung nötig gewesen wäre“, aber auch, was die Rasse betrifft, und sich schlussfolgernd für einen Neubau und die neue Rinderrasse Jersey entschieden.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und in epaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen