Zahensdorf : Großeinsatz gegen Herbstlaub

Die Ortsdurchfahrt war schnell laubfrei.
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Die Ortsdurchfahrt war schnell laubfrei.

andwirtschaftsgesellschaft hilft mit Fahrzeugen aus

svz.de von
22. November 2015, 19:14 Uhr

Mehr als 20 Helfer tummelten sich am vergangenen Samstag in Zahrensdorf, um für dieses Jahr in einem letzten Kraftakt die öffentlichen Flächen im Dorf und Straßenbankette vom Herbstlaub zu befreien. Vor allem Kastanien sind es, die den Zahrensdorfern Jahr für Jahr viel Arbeit bescheren. „Auch die Miniermotte bereitete uns großen Kummer“, berichtete Alfred Nuklies, Bürgermeister seit 1984. Puppen und Raupen dieses Schädlings ließen die Blätterpracht der Rosskastanien schon im Sommer wie verwelkt aussehen und massenweise zu Boden fallen.

Ungezählte weiße Plastiksäcke entlang der Dorfstraße dienten als Sammelstellen für das welke Laub. Nicht nur Helfer hatten sie randvoll gefüllt, sondern auch Anwohner nutzten diese Gelegenheit, das Laub von ihren Grundstücke dorthin zu entsorgen. Marco Ihde tuckerte unermüdlich mit einem Radlader hin und her, um das welke Blattwerk in Richtung Feuerwehrgerätehaus zu transportieren. Dort wartete ein Traktor mit zwei Anhängern darauf, mit Laub gefüllt zu werden und es abzutransportieren. „Für die Bereitstellung der Fahrzeuge sind wir der Zahrensdorfer Landwirtschaftsgesellschaft unendlich verbunden“, bedankte sich der Bürgermeister. Eigentlich hatte der Melker nach seiner Frühschicht frei. Er ließ es sich aber nicht nehmen, sich aktiv in den Herbstputz einzubringen. „Dafür ist ihm dann mehr als eine Wurst sicher“, versprach Nuklies. Denn: Die Feuerwehr (Wehrführer: Horst Rausch) hatte sämtliche Helfer nach Abschluss der Herbstputzaktion zur Stärkung in ihr Gerätehaus eingeladen.

Die Jugendwehr hatte sich ausnahmsweise aus dem diesjährigen Herbstputz herausgehalten. Ihre 14 Aktiven unter Jugendwart Dieter Nuklies mitsamt Geschwistern und erwachsenen Begleitern zogen es stattdessen vor, nach Wismar zu fahren und dort den geplanten Spaßbad-Besuch zu absolvieren. 

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