Sternberg : Große Klangfülle für guten Zweck

Bei einigen Werken an der Walcker-Orgel: Brigadegeneral Christof Munzlinger, der hier zu Hause ist und das Instrument bestens kennt.
Bei einigen Werken an der Walcker-Orgel: Brigadegeneral Christof Munzlinger, der hier zu Hause ist und das Instrument bestens kennt.

Benefizkonzert in der Sternberger Stadtkirche zu Gunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

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17. September 2015, 20:00 Uhr

International bekannte Werke mit eindrucksvoller Klangfülle dargeboten: Mehr als 150 Zuhörer erlebten das Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters MV am Mittwochabend in der Sternberger Stadtkirche. Der Reinerlös von exakt 1058 Euro aus Eintrittsgeldern und Spenden geht an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für seine Frieden stiftende Arbeit.

Das vom Regionalverband Parchim organisierte Konzert stand unter der Schirmherrschaft von Kreistagspräsident Olaf Steinberg. Versöhnung über den Gräbern sei das Motto des Volksbundes. Es habe angesichts der massenhaften Kriegsflüchtlinge größte Aktualität. Die Menschen, die jetzt leben, brauchten Versöhnung mehr denn je, so Steinberg. Denn ein Sturm ziehe über Europa. „Viele sehen die Kultur bedroht, wenn zu viele Fremde kommen“, sagte Steinberg. Doch getreu einem Bibelspruch müsste für sie und mit ihnen gemeinsam eine
Lösung gefunden werden.


Eines der besten Orchester im Land


Gern habe er die Schirmherrschaft für das Konzert des Landespolizeiorchesters, auf das alle stolz sein könnten, übernommen, so Steinberg. Als stellvertretender Bürgermeister freue er sich, auch zahlreiche Sternberger unter den Besuchern zu sehen.

Neben der Schweriner Staatskapelle und dem Heeresmusikkorps Neubrandenburg gehöre das Landespolizeiorchester zu den besten drei Klangkörpern im Lande, knüpfte Brigadegeneral Christof Munzlinger an, Mitglied im Landesvorstand des Volksbundes und seit 2013 Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr in Schwerin. Aus gutem Grund trage er auch an diesem Abend seine Uniform. Aus Profession und Einstellung sei er gern in dieser Veranstaltung, die er bei einigen Stücken an der Orgel auch mitgestaltete. Zugleich wolle er die Gelegenheit nutzen, allen Ehrenamtlichen im Volksbund für die Kriegsgräberfürsorge großen Dank auszusprechen. Dieser gelte auch der Sternberger Pastorin Katrin Teuber, die die Stadtkirche für das Konzert geöffnet hat. Es sollte ursprünglich im Seehotel stattfinden.


Für zweiten Teil Programm umgestellt


„Zuerst waren wir unsicher und gespannt, wie dieser Veranstaltungsort, den wir bislang nicht kannten, angenommen wird. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und froh, dass die Pastorin uns aufgenommen hat“, sagte Colette Schröder aus der Landesgeschäftsstelle des Volksbundes. „Die Akustik in der Kirche ist genial.“ Kleines technisches Problem: Der Gesang ließ sich nicht richtig aussteuern, so dass unter Zuhörern leichte Missstimmung aufkam. Darauf stellte Christof Koert, der bei dem Konzert die Stabführung hatte, das Programm um. Der zweite Teil ohne Gesang begeisterte das Publikum vollends.

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