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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. September 2017 | 19:15 Uhr

Sternberg : Große Fernsehshow in Sternberg

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Karnevalisten des SCC zeigten ein originelles Programm rund um Film und Fernsehen. Im Publikum gab es Vielfalt von Kostümen zum Thema.

von
erstellt am 26.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Der Kameramann fehlt noch ebenso wie der Tontechniker mit seinem Team. Doch Eckardt Meyer rettet beim Warm up, zum Glück nicht so lang wie bei der Formel 1 im Fernsehen, die Situation. Er weiß, dass sich die Jungs in der Nähe der Bar herumtreiben. „Dies ist eine hochklassige Aufzeichnung für das Fernsehen, kein Kasperletheater“, macht er ihnen Beine. Über dem neuen Galaprogramm des Sternberger Carnevalclub (SCC) Samstagabend in der Sporthalle am Finkenkamp, die in einen bunten Festsaal verwandelt wurde, steht „Der SCC ist ziemlich schlau, wir machen Kino und TV!“

Natürlich kommt erstmal ein Werbeblock. „Wir müssen Geld einnehmen, alles will bezahlt sein“, begründet der Sprecher vom Warm up, der von Luisa und Paul unterstützt wird. Bei den lustigen Videos auf der Leinwand, an denen im Vorfeld zahlreiche SCC-Akteure beteiligt waren, gibt es die ersten herzhaften Lacher. Gedreht haben Christian Thiele und Björn Dziekan, geschnitten hat das ganze Material Holger Hinze.


Klug, charmant und witzig durch das Programm


Als Moderatoren gehen, was heißt gehen, schweben Präsidentin Andrea Thiele im langen roten Kleid und Zeremonienmeister Klaus Augustat auf die Bühne. Die Gäste werden es nicht bereuen, das Sofa zu Hause mit dem Fernsehstudio eingetauscht zu haben, gibt die SCC-Chefin mit bezauberndem Lächeln kund. Klug, charmant und witzig führt sie durch das Programm. Hinter ihr könnte sich Barbara Schöneberger, die zuweilen mit überlauter Stimme und draller Figur über die Bildschirme walzt, glatt verstecken. Natürlich nicht wörtlich gemeint, dazu hat die Schöneberger einen viel zu breiten Hintern, doch im übertragenen Sinne schon.

Nachdem Dieter Bohlen, Bewohner vom Dschungelcamp und andere, die sich für Fernsehgrößen halten, ihr Fett wegbekommen haben, heißt es für internationale Stars „Bühne frei!“ Auf der sitzt auch schon längst das Prinzenpaar Hanne I. und Uwe II., im wahren Leben Hanne und Uwe
Gothan.

Den Auftakt geben die Beiden von der Bar, Hannek und Traudel (Jan Markowski/Jens Trautmann), mit ihrem Lied, bevor Linda de Mol oder
Manuela Huth, die später noch als Trude Herr Beifallsstürme erntet, ihre Show „Herzblatt“ zur Partnervermittlung präsentiert. Günter (Jens Trautmann) lebt mit über 40 noch immer bei Mutti. Ein Missverständnis ist rasch ausgeräumt, er sucht keine neue Mutti, sondern tatsächlich eine Frau. Mit Angela (Annett Trautmann), Schneewittchen (Manuela Reimer) und Cindy von der Bahn (Andrea Thiele) stehen drei bekannte Kandidatinnen zur Wahl. Letztere liegt nach Testfragen und abgekürztem Zuschauervotum vorn, dabei hätte Günter viel lieber Linda.

Kurzen Prozess macht Dr. Brinkmann (Mathias Krause-Rohde) aus der berühmten Schwarzwaldklinik mit den wehleidigen Kassenpatienten. Da hat der Privatversicherte aus dem Publikum weitaus bessere Karten.

Und als wäre nicht schon genug Prominenz auf der Bühne gewesen, erscheinen noch die Drei von der Tankstelle (Eckardt Meyer/Jan Markowski/Jens Trautmann) mit Heinz Rühmann an der Spitze und dem Gassenhauer „Ein Freund, ein guter Freund...“.

Zwischen den lustigen Einlagen auf der Bühne begeistern die Akteure mit Musik und Tanz. Den Anfang machen die Feuersternchen, die Jüngsten beim SCC, die Cindy Anton trainiert. Das Publikum fordert Zugabe und bekommt sie. Auch die Funkengarde, die später auch mit den Superkids auftritt, trainiert von Christin Nordhaus und Steffi Zen-
der, Tanzmariechen Nathalie Vossler, das Tanzpärchen Mira Dziekan und Anna Kessel sowie zum Abschluss die Allstars, die länger vermisst wurden und nun wieder da sind, bringen die Halle zum Beben. Natürlich fehlt das Männerballett nicht. Von der Kamera nicht eingefangen, hockt
Mascha Ziemann, die mit Babs Daubner die Truppe trainiert, auf Knien an der Tanzfläche, powert voller Gestik, schlägt die Hände vor das Gesicht, als für die vehement geforderte Zugabe erst im zweiten Versuch die richtige Musik ertönt. Die Show ist eben live und nicht aus der Konserve wie so vieles beim Fernsehen. Zum Schlussbild kommen alle auf die Bühne. Am Ende der fünften Jahreszeit folgt um 19 Uhr der Rosenmontagsball.

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