Sternberg : Gibt es weniger Singvögel?

Buchfinken zählen zu den häufigsten Singvogelarten in Europa.
Buchfinken zählen zu den häufigsten Singvogelarten in Europa.

Die Sternbergerin Anneliese Wagner hat beobachtet, dass derzeit viele Futterstellen leer bleiben

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28. Dezember 2016, 21:00 Uhr

„Warum gibt es an den Futterstellen keine Singvögel mehr?“, fragt unsere Leserin Anneliese Wagner. Sie habe beobachtet, so die Sternbergerin, dass sich weder Kleiber noch Kohl- oder Blaumeise sehen lassen. Es gebe auffallend wenig Amseln. Und auch die Grünfinken vermisse sie. Dabei nehme sie gemischtes Futter, das gekauft werde. „Ich weiß, dass Vögel auch ein Hinterland als Schutz brauchen, also Bäume oder Sträucher. Die gibt es bei mir“, sagt Anneliese Wagner. In einer Fachzeitung habe sie gelesen, dass man das ganze Jahr über Vögel füttern könne. „Obwohl die Meinungen darüber auseinandergehen.“

Auf dem Grundstück von Renate Reinbothe in Thurow fühlen sich viele Vogelarten wohl. An die 20 kann sie über das Jahr ausmachen. Darunter auch Kernbeißer, Kleiber, Bunt- und Mittelspecht, Wacholderdrossel, Sperber, Feldstecher und den Vogel des Jahres 2016, den Stieglitz. Der Finkenvogel liebt winterliche Futterstellen. Damit er sich in ihrem Garten wohlfühlt, lässt Renate Reinbothe beispielsweise Wegwarte mit Samen vor ihren Fichten stehen. Sie hat Futterhäuschen aufgehängt und streut, wenn die Temperaturen unter Null gehen, zusätzlich mit Rapsöl versetzte Haferflocken auf den Boden. Damit sich keine Nager daran bedienen, achtet sie aber darauf, dass das Futter zum Abend von den Vögeln restlos aufgenommen ist.

 
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