zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. Oktober 2017 | 14:19 Uhr

Sternberg : Gewaltig und träumerisch zart

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die vierte Veranstaltung in der Kirchenmusikreihe 2014 bot in Sternberg Orgelmusik mit Andreas Jetter.

von
erstellt am 17.Jun.2014 | 16:33 Uhr

Orgelmusik mit Andreas Jetter gab es beim vierten Konzert in der Kirchenmusikreihe 2014, zu dem am Sonntagnachmittag viele Besucher in die Sternberger Kirche St. Maria und St. Nikolaus gekommen waren. Dass der junge Domorganist aus Chur (Schweiz) eine Konzertreise im Norden unseres Landes unternimmt (neben Sternberg gibt/gab er Konzerte im Schweriner Dom, St. Nikolai in Wismar und St. Marien in Barth), ist kein Zufall. „Die Weite der Landschaft, der hohe Himmel, die Seen, die mächtigen Backsteinkirchen lassen mir das Herz schon seit meiner Kindheit höher schlagen“, bekennt Jetter, dessen Urgroßeltern „wohl aus der Gegend um Parchim stammen“.

Am Sonntagmorgen war er angereist, hatte gleich die Orgel ausprobiert und spontan schon mal die musikalische Begleitung des Sonntagsgottesdienstes übernommen.
„Es ist ein wundervolles, altes Instrument und gut in Schuss“, zeigte er sich von der Walckerorgel begeistert. Schon beim Anblick des Orgelprospekts gerät er ins Schwärmen, denn, so verriet er, im Dom zu Chur spiele er an einem auch architektonisch ganz modernen, erst 2007 gebauten Instrument.

Zu hören gab es an diesem Konzertnachmittag ein speziell auf die Walckerorgel abgestimmtes Programm, und bei einer romantischen Orgel ist das natürlich Musik der Romantik.

Virtuoses Spiel mit schnellen Läufen gab es gleich zum Auftakt, beeindruckende Klanggewalt bei „Präludium und Fuge“ von Johannes Brahms. Das besondere Flötenregister des Instruments kostete Jetter aus bei „Canzone“, einer Komposition von Joseph Renner. Gewaltig, aber auch träumerisch zart kann die Orgel sein.





Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen