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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 13:59 Uhr

Brüel : Getreide, Tiere und viele Aktionen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Am ersten Septemberwochenende wird in Brüel wieder das regionale Erntefest gefeiert

von
erstellt am 26.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Der große Traktor aus unterschiedlich gepressten Strohballen an der Brüeler Umgehungsstraße wirbt weithin sichtbar für das am 2. und 3. September in Brüel stattfindende regionale Erntefest. „Gebaut“ haben ihn in dieser Woche Betriebsleiter Johannes Ullrich, Wilfried Bukow und Stefan Stramm vom Brüeler Agrahof, Klaus Wulfert, Geschäftsführer der Brüeler Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft (DHG) und Wolf-Dietmar Vetter, Vorstandsvorsitzender der Wariner Pflanzenbau e.G.

Auch das regionale Erntefest, das wieder am ersten Septemberwochenende auf dem Gelände der DHG in der Bahnhofstraße 15 gefeiert wird, ist nur möglich, weil sich viele Landwirte einbringen und sich ebenso Kommunen beteiligen. Unterstützung gibt es zudem von langjährigen der Landwirtschaft verbundenen Partnern. So bleibt nicht nur der Eintritt wie gewohnt kostenfrei, es können auch viele Preise vergeben werden.

Mit einem Umzug, in dem alte und neue Landtechnik zu sehen ist, beginnt am nächsten Sonnabend, 2. September, das Erntefest der Region in Brüel. Er startet um 10 Uhr mit der Klasbachtaler Blasmusik am Agrarhof im Golchener Weg und führt durch die ganze Stadt bis zum Festplatz an der DHG. Frauen aus der Gemeinde Kloster Tempzin werden in ihrer Tracht die Erntekrone auf dem Wagen begleiten und Groß und Klein sind eingeladen, sich in den Umzug einzureihen.

Nach der Eröffnung um 11 Uhr im Festzelt durch Roland Ohlendorf, Vorstandsvorsitzender der Gustäveler Agrargenossenschaft e.G., schließt sich ein abwechslungsreiches Programm mit anschaulicher Darstellung der Landwirtschaft von gestern und heute auf dem Festgelände an.

Mehrere Mitmachangebote laden ein: Quiz mit Fragen rund um die Landwirtschaft (Tipp: Antworten findet man auf dem gesamten Festgelände), Wettbewerb „Große rote Rübe“ (große Gartenfrüchte können noch bis Freitag bei der DHG abgegeben werden, als Hauptpreis winkt ein Pflanztisch), „Schätzen Sie mal“ (es geht um Getreide) und Schaflotto. „Letzteres gibt es letztmalig, dabei schütten wir zusätzlich zu den Einnahmen von diesem Jahr die 137 Euro aus dem vergangenen aus. Es lohnt sich also, mitzumachen. Gibt es keinen Gewinner, wird das Geld für einen gemeinnützigen Zweck vergeben“, sagt Heike Schröder, Prokuristin der Wariner Pflanzenbau e.G.

Es gibt einen kleinen Streichelzoo, eine Kinderhüpfburg aus Stroh, Traktor-Parcours, Karussell, historisches Handwerk rund um die Landwirtschaft, Ponyreiten, einen regionalen Bauernmarkt, Essen und Trinken. Immer wieder können die Besucher auch Karl Giesler und Harry Möller begegnen, die an unterschiedlichen Stellen für musikalische Unterhaltung sorgen.

„Das Erntefest ist auch ein Dankeschön für uns für die anstrengende Arbeit und ebenso für alle Bürger für die Unannehmlichkeiten, wenn sie abends auf der Terrasse das Brummen der Mähdrescher hören oder Verkehrsteilnehmer auf den Straßen Erntefahrzeugen begegnen“, so Wolf-Dietmar Vetter. In der Erntezeit bekämen viele am ehesten die Arbeit in der Landwirtschaft mit und an der Ernte sehe man, „wofür wir etwas getan haben“, sagt er. „Und wovon wir uns auch im Winter ernähren“, ergänzt Heike Schröder.

Und so gibt es auf dem regionalen Erntefest viele, viele Informationen rund um die Landwirtschaft, auch in einem extra Zelt. Es wird Korn gedroschen, gemahlen und Brot gebacken.

Eingeladen sind unter anderem wieder die Bürgermeister, Vertreter der Kreisbauernverbände und erstmals Schulleiter. „Vielleicht können wir gemeinsam Projekte auf den Weg bringen. Von allen Schulen ist schon gute Bereitschaft dafür gekommen“, erklärt Vetter.

Mit einem Höhenfeuerwerk, Tanz und Musik klingt der erste Tag des regionalen Erntefestes aus.

Und mit Musik von den Brüeler und den Wariner Blasmusikanten, die abwechselnd und zum Abschluss gemeinsam aufspielen, beginnt der zweite am Sonntag.

Für Parkplätze ist übrigens vor dem Festgelände gesorgt, die Brüeler Jugendfeuerwehr übernimmt auch in diesem Jahr die Einweisung.

Das Programm:

Am Sonnabend, 2. September:

• 10 bis 11 Uhr Umzug mit der Klasbachtaler Blasmusik vom Golchener Weg zur Bahnhofstraße

Im Festzelt:

• 11 bis 11.30 Uhr Eröffnung und Konzert der Klasbachtaler Blasmusik

• 11.30 bis 12 Uhr
Kindertanzgruppe Buratino

• 12 bis 12.15 Uhr Prämierung der besten Erntekrone

Auf dem Festplatz:

• 12.15 bis 13 Uhr Präsentation von Friesenpferden

Im Festzelt:

• 13 bis 13.30 Uhr
Judoverein Brüel

13.30 bis 14.30 Uhr Shanty Chor „De Schweriner Klönköpp“

Auf dem Festplatz:

• 14.30 bis 15 Uhr Vorstellung von Hütehunden bei der Arbeit

Im Festzelt:

• 15 bis 15.45 Uhr Clan Mac Lanborougt Pipes and Drums

Auf dem Festplatz

• 16 Uhr Schaflotto - zum letzten Mal

Im Festzelt:

• 20 bis 3 Uhr Tanz

Auf dem Festplatz:

• 22 Uhr Höhenfeuerwerk

Am Sonntag, 3. September:

• 10 bis 13 Uhr

Brüeler und Wariner Blasmusikanten spielen auf,

Auswertung der Wettbewerbe und Preisverleihung

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