Warin : Geschichtscafé, Warenhaus, Internat?

Das Wariner Amtsgericht ist um 1880 als Gefängnis gebaut worden. Die Gerichtsbarkeit lässt sich bis 1894 zurückverfolgen. Inzwischen steht das Gebäude lange leer, wartet auf eine Sanierung und neue, völlig andere Nutzung.
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Das Wariner Amtsgericht ist um 1880 als Gefängnis gebaut worden. Die Gerichtsbarkeit lässt sich bis 1894 zurückverfolgen. Inzwischen steht das Gebäude lange leer, wartet auf eine Sanierung und neue, völlig andere Nutzung.

Studenten der Hochschule Wismar stellen Ideen und Visionen für das Areal zwischen Wariner Burgstraße und Glammsee vor.

svz.de von
20. Dezember 2013, 16:38 Uhr

In die alte Wassermühle könnten ein Geschichtscafé und Restaurant mit unverwechselbarer Gastronomie einziehen oder Imkerei und Kelterei mit Direktverkauf sowie andere kleine Geschäfte für regionale Produkte, zum Beispiel aus Obstbau direkt in der Nachbarschaft. Im ehemaligen Krankenhausgebäude seien Erlebnisbereiche wie Kochkurse und Märchenstunden im Erdgeschoss denkbar, darüber Veranstaltungs- und Probenräume, ganz oben eine Jugendherberge. Entscheidend sei, das Gelände zu öffnen, zu allen Seiten und für jedermann. Durch Sichtachsen entstehe zugleich eine Verbindung zur Innenstadt. Das relativ gut erhaltene Amtsgericht komme als Schullandheim oder Herberge für Wandersleute zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Frage, auch als Warenhaus. Eine andere Variante enthält altersgerechtes wie Generationen übergreifendes Wohnen vor, dazu gehörig Spielplätze, auch welche für Senioren oder gemischt für Alt und Jung. Und rund um den Glammsee sollte ein Weg führen zum Spazierengehen oder Flanieren.

Das sind nur einige der Ideen, die von sechs Studenten der Hochschule Wismar für das Areal zwischen Burgstraße und Glammsee am Mittwochabend Vertretern des öffentlichen Lebens vorgestellt wurden.

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