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Wir in Dorf Mecklenburg : Wahrzeichen schon von weitem sichtbar

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Mecklenburger Mühle wird bereits seit den 70ern gastronomisch genutzt

von
erstellt am 10.Apr.2016 | 21:55 Uhr

Die Mühlenflügel stehen auf „Arbeitspause“, erläutert Viebke Götz zum Abschied. „Daneben gibt es noch die Flügel-Stellungen ,in Arbeit‘, dazu müssten die Flügel etwas weiter nach links stehen, und ,Tod‘, wenn sie ein Kreuz bilden. So dürfen sie aber auf keinem Fall stehen“, erläutert die Inhaberin des „Hotels Mecklenburger Mühle“ samt Bauernstube sowie dem Mühlenrestaurant. 2007 hat sie die Dorf Mecklenburger Traditions-Gastronomie von ihrem Vater Walter Cohrs übernommen. Er hatte das 1,5 Hektar große Areal 1993 erworben, welches sich auf dem 43 Meter hohen Rugenberg befindet und somit die Mühle schon von weitem zum Blickfang wird. Im November 1996 eröffnete Cohrs das neu errichtete heutige Drei-Sterne-Hotel.

Mühle und Bauernstube waren hingegen schon zu DDR-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel. Erst ins Agrarmuseum und danach in die Mecklenburger Mühle einkehren – das gehörte zum Standardprogramm nicht nur bei Frauentags-Busfahrten. Solch einen Ablauf gebe es heute nicht mehr, betont Viebke Götz. Zwar gehen auch aktuell manche Gäste noch ins Agrarmuseum, die aus dem niedersächsischen Winsen/Luhe stammende Inhaberin empfiehlt ihren Gästen aber hauptsächlich das nur fünf Kilometer entfernte Wismar.

In der 1849 erbauten Holländer-Windmühle wurde bis 1960 Korn gemahlen, 1923 war der Mühlgang elektrifiziert worden. Im Februar 1969 erwarb dann das VEG (Z) Tierzucht Groß Stieten die Mühle. Und seit den 70ern wird in der Mühle Gastronomie betrieben. Aktuell bietet sie auf gleich drei Etagen insgesamt 65 Plätze im À-la-carte-Restaurant. Die rustikal eingerichtete Bauernstube samt Wintergarten bietet bis zu 100 Gästen Platz. „Viele aus der weiteren Umgebung feiern hier; ob Geburtstag, Hochzeit, Goldene Hochzeit“, so Viebke Götz. Das Hotel mit seinen 40 Zimmern sei „gut frequentiert. Das besondere Ambiente zieht. Hier übernachten viele Monteure, Außendienstmitarbeiter. Es kommen auch internationale Tagesbusse“ Von der Mecklenburger Mühle seien es – auch dank der nahen A 20 – nicht viel mehr als eine halbe Stunde Fahrzeit – ob nach Schwerin, Rostock oder Lübeck, so die Mühlenchefin, die aktuell 20 Mitarbeiter hat.

Zum Mühlentag am Pfingstmontag kündigt sie schon mal ein Mühlenfest mit Livemusik an.

 

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